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26.7.10

Digitale Voliere. Ja genau, ich twittere seit ungefähr zwei Jahren. Bis heute schrieb ich über 18’000 Tweets und Antworten. Ich erspare mir und euch jetzt das Ausrechnen, denn es geht hier um etwas Anderes.
Und zwar darum, dass meine Tweets bei der Twitter-Suche aktuell nur etwa 5 Tage zurück auffindbar sind und sonst auch eher nur ein paar Monate (ich weiss nicht genau wie weit zurück, aber es ist mir auch grad zu doof dies rauszusuchen). Auf jeden Fall sind meine früheren Tweets hoppsdimaus. Wohl auch weil Twitter immer wieder mal failende Wale rumfliegen hatte. Egal. 
Wer also schon so aktiv wie ich zwitschert, möchte sich vielleicht mal ein Backup von dem Zeug anlegen. Kann man sicher auch irgendwo da in der Wolke für Geld. Hier aber eine kostenlose, coole, einfach Lösung, welche man auf dem eigenen Server installieren kann: Tweet Nest.
Falls man PHP5 hat, eine Datenbank, Cronscripts und ein Plätzchen für sowas hat, kann man sich dieses Backup- und Suchtool locker auf den Server knallen. Nachdem man die Anleitung hübsch befolgt hat, der Setup-Prozess durch ist und man die beiden Cron-Scripts am laufen hat, wurden so in etwa die letzen 2 Monate indexiert (Twitter erlaubt wohl nicht weiter zurückzusuchen). Ich habe das natürlich bereits gemacht, sogar mit eigener Subdomain:
tweets.dworni.ch
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Digitale Voliere. Ja genau, ich twittere seit ungefähr zwei Jahren. Bis heute schrieb ich über 18’000 Tweets und Antworten. Ich erspare mir und euch jetzt das Ausrechnen, denn es geht hier um etwas Anderes.

Und zwar darum, dass meine Tweets bei der Twitter-Suche aktuell nur etwa 5 Tage zurück auffindbar sind und sonst auch eher nur ein paar Monate (ich weiss nicht genau wie weit zurück, aber es ist mir auch grad zu doof dies rauszusuchen). Auf jeden Fall sind meine früheren Tweets hoppsdimaus. Wohl auch weil Twitter immer wieder mal failende Wale rumfliegen hatte. Egal. 

Wer also schon so aktiv wie ich zwitschert, möchte sich vielleicht mal ein Backup von dem Zeug anlegen. Kann man sicher auch irgendwo da in der Wolke für Geld. Hier aber eine kostenlose, coole, einfach Lösung, welche man auf dem eigenen Server installieren kann: Tweet Nest.

Falls man PHP5 hat, eine Datenbank, Cronscripts und ein Plätzchen für sowas hat, kann man sich dieses Backup- und Suchtool locker auf den Server knallen. Nachdem man die Anleitung hübsch befolgt hat, der Setup-Prozess durch ist und man die beiden Cron-Scripts am laufen hat, wurden so in etwa die letzen 2 Monate indexiert (Twitter erlaubt wohl nicht weiter zurückzusuchen). Ich habe das natürlich bereits gemacht, sogar mit eigener Subdomain:

tweets.dworni.ch

5.7.10

Nerds am Paddeln. Dieses Wochenende war ja Züri Fäscht. Das gibts da alle vier Jahre. Und ein paar (etwa 60) Twitter- und Facebooksüchtige trafen sich im sogenannten RL zum Drachebootrennen. Es war geil, sehr sogar. 
Da jetzt die ganze Schweiz darüber bloggt, hier nur mein Dankeschön an die hartnäckigen Initianten, vor allem Dominik Haiz (@dhaitz_ch) und den Sponsoren. Und natürlich dem lieben @rayhaze, der mich und @nachtmeister in seiner tollen Wohnung übernachten liess (ich hätte ihm fast seinen Roy Lichtenstein geklaut). Etwa zweihundert Milliarden Fotos kann man sich nun bei flickr anschauen (z.B. die süssen Groupies von René/@nachtmeister) oder hier der filmische Zusammenschnitt von @rhinnen:
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Nerds am Paddeln. Dieses Wochenende war ja Züri Fäscht. Das gibts da alle vier Jahre. Und ein paar (etwa 60) Twitter- und Facebooksüchtige trafen sich im sogenannten RL zum Drachebootrennen. Es war geil, sehr sogar. 

Da jetzt die ganze Schweiz darüber bloggt, hier nur mein Dankeschön an die hartnäckigen Initianten, vor allem Dominik Haiz (@dhaitz_ch) und den Sponsoren. Und natürlich dem lieben @rayhaze, der mich und @nachtmeister in seiner tollen Wohnung übernachten liess (ich hätte ihm fast seinen Roy Lichtenstein geklaut). Etwa zweihundert Milliarden Fotos kann man sich nun bei flickr anschauen (z.B. die süssen Groupies von René/@nachtmeister) oder hier der filmische Zusammenschnitt von @rhinnen:

23.6.10

Avatare bewerten wie Gott. Diese kleinen Fotos, welche wir Internet-Menschen jeden Tag hundert-, ja tausendmal anschauen, uns damit gegenseitig identifizieren. Meist werden diese quadratischen Bildchen in kleiner Grösse dargestellt, auf Handys im Normalfall 24 x 24 Pixel gross, in Desktop-Applikationen meistens nur doppelt so gross.
Die verkleinerte Darstellung von Grafiken und Fotos und die daraus resultierende Wirkung, ist ein spannendes Thema. Gerade Designer, die Icons entwickeln, wissen um die optischen Gesetze, welche es bei diesen Minidarstellungen zu beachten gilt. Ich als Grafiker werde spätestens bei einer kleinen Logoanwendung damit konfrontiert.
Regeln für Avatarbilder? WTF?!Wenn ich jetzt Regeln aufstellen würde, was euer Avatar-Bild zu tun hat, wäre ich falsch gewickelt. Das Einzige was ich mit dieser (auch nicht ganz ernst gemeinten) Aktion meiner Avatar-Bewertungslisten bezwecken möchte (wenn überhaupt), dann meinen Twitter-Followern mal meine Meinung zu ihren Bildchen sagen, die ich mir da tagtäglich anschaue (zumindest zum Teil, alle followe ich ja nicht zurück, zwischen dem Twittern arbeite ich auch ab und zu). 
Meine Meinung darf euch getrost wurst sein, doch ich möchte immerhin kurz erklären, nach welchen Kriterien ich ein Avatar-Bild bei Twitter als ‘good’ oder sogar ‘nice’ bewertet habe. Oder vielleicht einfacher: ich schreibe euch hier mal 10 Gründe auf, warum ich ein Avatar-Bild nicht ganz optimal finden kann. So. Also. Und jetzt nicht weinen. Alles nur ein Spiel, ok?
10 Gründe, warum ich ein Avatar-Bild schlecht finden kann

Das Bild ist ein automatisch generiertes Manga-Weissichwas-Dings, welches ihr irgendwo zusammengeklickt habt. Twitter ist für mich ein sehr persönlicher Kommunikationspool mit echten Menschen drin. Actionhelden und Superwomans willkommen, aber bitte mit echtem Lichtbild.
Es war kein gutes Foto da, also hat man mit zig Effekten, Farbveränderungen, Abdunklungen, Weichmachern und E322 das Bild versucht zu verschlimmbessern. Sehr beliebt: PhotoBooth-Filter. 
Gesicht-Schnippschnapp. Grundsätzlich bevorzuge ich wegen dem Minibildproblem sehr nahe Gesichtsausschnitte. Aber halbierte Köpfe, nur ein Auge, ein Mund, Ohr, Ellbogen oder Halszäpfchen finde ich halt nicht so eindeutig. Denkt daran, auch eure Mitmenschen verfügen über die exakt gleich aussehenden Körperteile.
Hey-ich-am-snowboarden-Ferienschnappschuss-von-Weitem-und-etwas-unscharf-Fotos. Wirkt klein eher verschissen, da das Bild mit so vielen Infos einfach zusammenfällt. Zu diesem Punkt kann man auch viele Sonnenbrillen-Fotos dazunehmen. Ich finde das eher unpersönlich. Als hätte man ein Date und würde nie die Sonnenbrille abnehmen.
Buchstaben, Typospielereien, «persönliche Logos» - find ich doof, auch wenn ich die Idee des «personal Brandings» vollkommen unterstütze und lebe. Bei Firmen-Accounts ist das klar etwas Anderes, aber bei Zwitter-Twitter-Accounts die halbprivat sind, lieber die Person dahinter zeigen.
Unscharfes-Wischiwaschi-Künstlerfoto. Ich mag solche Bilder. In gross. Aber so klein erkennt man nix und es sieht dann von Weitem halt aus, als hätte ein Meersäuli auf den Boden… ihr wisst schon.
Foto von was komplett Anderem als der Person selbst. Lustig haha. “Hallo du, graue Röhre mit gelbem Dings obendrauf, kommst du auch ans Tweetup?”
Foto zwar gut, aber Ausschnitt zu wenig nah gewählt. Da rasselten einige von euch rein. Ihr habt zum Teil wirklich tolle Fotos, aber der Ausschnitt ist einfach einen Tick zu grob gewählt. Ich finde man kann gut den Kopf oben anschneiden unter dem Gurgeli (wie heisst das in Deutsch) so ein paar Finger breit noch Platz. Jahaa, das ist grausam nah. Aber die Wirkung bei 24 Pixel in der Höhe ist besser. 4 Pixel für die Haare, 15 fürs Gesicht, 5 fürs Gurgeli. 
Geblizdingst. Wenn ihr so richtig geflasht wurdet auf dem Foto, ist das zwar besser, als wenn ihr im Stockfinsteren sitzt. Doch es fehlt dann Kontrast durch Licht/Schatten für die Zeichnung des Gesichts und alles wirkt flach. Wenn ich dann in der Badi liege, meine Tweets bei grellem Sonnenlicht angucke, seht ihr damit wie ein rosarotes Quadrat aus.
Kinderfotos. Jöö, härzig.

Okay, aber wo verdammt nochmal krieg ich ein gutes Foto her?Der einfachste Weg ist der, sich von einem Profi ablichten zu lassen (zum Beispiel am nächsten Avatar-Day von @pictura). Oder selbst eines von sich neu zu machen, mit Selbstauslöser und so. 
VerpackungshinweisUnd nun etwas sehr, sehr, sehr Wichtiges: ich mag euch so ziemlich alle recht gerne, leibe Follower und Mitleser. Meine Bewertung basiert lediglich auf dem von euch verwendeten Abbild eures Körpers und hat rein gar nichts mit Sympathie oder Anipathie zu tun. Capiche?
Und sollte jemand nun auf der «bad-avatar»-Liste gelandet sein, oben keinen passenden Grund gefunden haben, einfach via Kommentar nachfragen (mit Twitter-Name, wenn nötig), ich versuche gerne Auskunft zu geben. 
Hier nochmal die drei ominösen Listen (werde die nach Lust und Laune anpassen):
x twitter.com/dworni/bad-avatar✓ twitter.com/dworni/good-avatar♥ twitter.com/dworni/nice-avatar
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Avatare bewerten wie Gott. Diese kleinen Fotos, welche wir Internet-Menschen jeden Tag hundert-, ja tausendmal anschauen, uns damit gegenseitig identifizieren. Meist werden diese quadratischen Bildchen in kleiner Grösse dargestellt, auf Handys im Normalfall 24 x 24 Pixel gross, in Desktop-Applikationen meistens nur doppelt so gross.

Die verkleinerte Darstellung von Grafiken und Fotos und die daraus resultierende Wirkung, ist ein spannendes Thema. Gerade Designer, die Icons entwickeln, wissen um die optischen Gesetze, welche es bei diesen Minidarstellungen zu beachten gilt. Ich als Grafiker werde spätestens bei einer kleinen Logoanwendung damit konfrontiert.

Regeln für Avatarbilder? WTF?!
Wenn ich jetzt Regeln aufstellen würde, was euer Avatar-Bild zu tun hat, wäre ich falsch gewickelt. Das Einzige was ich mit dieser (auch nicht ganz ernst gemeinten) Aktion meiner Avatar-Bewertungslisten bezwecken möchte (wenn überhaupt), dann meinen Twitter-Followern mal meine Meinung zu ihren Bildchen sagen, die ich mir da tagtäglich anschaue (zumindest zum Teil, alle followe ich ja nicht zurück, zwischen dem Twittern arbeite ich auch ab und zu). 

Meine Meinung darf euch getrost wurst sein, doch ich möchte immerhin kurz erklären, nach welchen Kriterien ich ein Avatar-Bild bei Twitter als ‘good’ oder sogar ‘nice’ bewertet habe. Oder vielleicht einfacher: ich schreibe euch hier mal 10 Gründe auf, warum ich ein Avatar-Bild nicht ganz optimal finden kann. So. Also. Und jetzt nicht weinen. Alles nur ein Spiel, ok?

10 Gründe, warum ich ein Avatar-Bild schlecht finden kann

  1. Das Bild ist ein automatisch generiertes Manga-Weissichwas-Dings, welches ihr irgendwo zusammengeklickt habt. Twitter ist für mich ein sehr persönlicher Kommunikationspool mit echten Menschen drin. Actionhelden und Superwomans willkommen, aber bitte mit echtem Lichtbild.
  2. Es war kein gutes Foto da, also hat man mit zig Effekten, Farbveränderungen, Abdunklungen, Weichmachern und E322 das Bild versucht zu verschlimmbessern. Sehr beliebt: PhotoBooth-Filter. 
  3. Gesicht-Schnippschnapp. Grundsätzlich bevorzuge ich wegen dem Minibildproblem sehr nahe Gesichtsausschnitte. Aber halbierte Köpfe, nur ein Auge, ein Mund, Ohr, Ellbogen oder Halszäpfchen finde ich halt nicht so eindeutig. Denkt daran, auch eure Mitmenschen verfügen über die exakt gleich aussehenden Körperteile.
  4. Hey-ich-am-snowboarden-Ferienschnappschuss-von-Weitem-und-etwas-unscharf-Fotos. Wirkt klein eher verschissen, da das Bild mit so vielen Infos einfach zusammenfällt. Zu diesem Punkt kann man auch viele Sonnenbrillen-Fotos dazunehmen. Ich finde das eher unpersönlich. Als hätte man ein Date und würde nie die Sonnenbrille abnehmen.
  5. Buchstaben, Typospielereien, «persönliche Logos» - find ich doof, auch wenn ich die Idee des «personal Brandings» vollkommen unterstütze und lebe. Bei Firmen-Accounts ist das klar etwas Anderes, aber bei Zwitter-Twitter-Accounts die halbprivat sind, lieber die Person dahinter zeigen.
  6. Unscharfes-Wischiwaschi-Künstlerfoto. Ich mag solche Bilder. In gross. Aber so klein erkennt man nix und es sieht dann von Weitem halt aus, als hätte ein Meersäuli auf den Boden… ihr wisst schon.
  7. Foto von was komplett Anderem als der Person selbst. Lustig haha. “Hallo du, graue Röhre mit gelbem Dings obendrauf, kommst du auch ans Tweetup?”
  8. Foto zwar gut, aber Ausschnitt zu wenig nah gewählt. Da rasselten einige von euch rein. Ihr habt zum Teil wirklich tolle Fotos, aber der Ausschnitt ist einfach einen Tick zu grob gewählt. Ich finde man kann gut den Kopf oben anschneiden unter dem Gurgeli (wie heisst das in Deutsch) so ein paar Finger breit noch Platz. Jahaa, das ist grausam nah. Aber die Wirkung bei 24 Pixel in der Höhe ist besser. 4 Pixel für die Haare, 15 fürs Gesicht, 5 fürs Gurgeli. 
  9. Geblizdingst. Wenn ihr so richtig geflasht wurdet auf dem Foto, ist das zwar besser, als wenn ihr im Stockfinsteren sitzt. Doch es fehlt dann Kontrast durch Licht/Schatten für die Zeichnung des Gesichts und alles wirkt flach. Wenn ich dann in der Badi liege, meine Tweets bei grellem Sonnenlicht angucke, seht ihr damit wie ein rosarotes Quadrat aus.
  10. Kinderfotos. Jöö, härzig.

Okay, aber wo verdammt nochmal krieg ich ein gutes Foto her?
Der einfachste Weg ist der, sich von einem Profi ablichten zu lassen (zum Beispiel am nächsten Avatar-Day von @pictura). Oder selbst eines von sich neu zu machen, mit Selbstauslöser und so. 

Verpackungshinweis
Und nun etwas sehr, sehr, sehr Wichtiges: ich mag euch so ziemlich alle recht gerne, leibe Follower und Mitleser. Meine Bewertung basiert lediglich auf dem von euch verwendeten Abbild eures Körpers und hat rein gar nichts mit Sympathie oder Anipathie zu tun. Capiche?

Und sollte jemand nun auf der «bad-avatar»-Liste gelandet sein, oben keinen passenden Grund gefunden haben, einfach via Kommentar nachfragen (mit Twitter-Name, wenn nötig), ich versuche gerne Auskunft zu geben. 

Hier nochmal die drei ominösen Listen (werde die nach Lust und Laune anpassen):

twitter.com/dworni/bad-avatar
✓ twitter.com/dworni/good-avatar
twitter.com/dworni/nice-avatar

22.3.10

[Flash 9 is required to listen to audio.]

160 x abgespielt DL

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Via Twitter auf DRS3. Einige Bands klimpern jahrelang im Keller rum um endlich mal im Radio gespielt zu werden. Wieder andere brauchen Castingshows um von einer Jury mal die Meinung zu hören. 

Dank Twitter und einem erfolgreichen Bestechungsversuch vor Ort (Museumsnacht Bern) von @kusito, wurde der beste twitternde Radiomoderator der Schweiz @reetovongunten genötigt, meinen Song «Free Day» abzuspielen. Was dieser natürlich tat, inklusive Live-Kritik-und-Lob sowie Simultanübersetzung. Das ganze kann nochmals oben via Play-Button nachgehört werden (danke @asautter fürs MP3). Herzlichen Dank an alle Beteiligten und Opfer, das war peinlich und cool.