













Jäten und Grillieren. Es war ja schon beinahe Herbst in den letzten zwei Wochen. Als ich am Mittwoch sah, dass dieses Wochenende der Sommer nochmals in die Schweiz reinschauen würde, rief ich spontan via Twitter zum Jäten und Grillieren in meinem Garten ein. Natürlich zu kurzfristig für Viele, doch darauf habe ich auch etwas spekuliert, ich Schelm, hähä.
Nun, @aendu brachte seine 3 Giele und einen Gurkensalat mit, die lustigerweise nie ins Bächlein fielen aber mal zwischendurch dem Apfelbaum anzündeten (also die Giele, nicht der Gurkensalat). Die grössten Unglücke verhinderte aber @hosae, nicht zuletzt auch dank seinem u feinen Hörndlisalat.
@toaschti kam mit ihrer roten Variante eines Luigis angebraust, Automat (?!), Ledersitze (!) und Parkhilfe (!!!??). Zudem brachte sie ein leckeres Himbeertiramisu mit. @Touni kam auch mit leckerem Dessert und erzählte von seiner Flugausbildung. Wenn ich mich recht erinnere, fragte ich ihn, ob er mich mit seiner Chessna mal nach London zu einem Sonntagmorgenkafi mitnimmt. Erst heute fiel mir ein, dass man in diesen Kleinflugzeugen ja gar nicht bislen kann.
@souslik wurde von @pictura extra hintaxiert, nach zig Bier outete er sich als Serienkillerjunkie und verriet uns, dass im Saturn in Schönbühl eine leckere Bedienung in der Fotoabteilung zu finden wäre (wird noch geprüft). Und @theswiss machte einen Zwischenstopp vor seiner Frankreichreise, brachte Vivi Kola mit (welches ich klammheimlich nicht servierte, ich Schelm) und übernachtete anschliessend in einem Hotel (!) für 50 Schtutz (!) in Utzenstorf (!).
Danke, das war super, herrlich, lecker und spontan. Twitter FTW!

The More I See You. Letzthin bei der Heimfahrt von Frankreich im Auto gehört, dachte den könnte man ja mal covern, diesen Song von Chris Montez. Heute habe ich mir die Begleitmusik in einem kleinen Laden da im Internet gekauft, für 2$. Kann man ja mal machen.
Und: ich habe keine Stimmkorrekturdings verwendet, tut ja auch gut wieder mal ein paar schiefe Töne zu hören. Das ist Musik und ich hatte nie Gesangsunterricht. Also. Einfach lässig mit den Finger schnippen, okay?
Update: habe den Xang nochmals nach etwas Husten und Bier eingesungen. Klingt jetzt mehr nach verzweifeltem Cowboy und besser. Find ich.
Ihr dürft euch den Song runterladen, aber nur so für private Partys und so diesmal:
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Eine Tour namens RoadJack. Nun, eigentlich ja auch wurscht wie ich die Tour nannte, ich war diese Woche an der Cote d’Azur entlang in Frankreich alleine unterwegs. Die 1800 km überlebte ich mit Auto, Zelt, Geld und iPhone4 sehr gut, dank dem TomTom-App gelang mir auch so ziemlich jedes Manöver.
Der Komplettheit halber: ich war in Menton, Monaco, Nizza, Cannes, Grasse und Giens. Ich sah viele Yachten, teure Autos, schöne Strände, hässliche Campingplätze, tolle Campingplätze, verbrachte zwei Tage mit tschechischen Campern (Petra & Robin), fuhr dahin wo ich gerade Lust hatte, war überrascht wieviel Fett die Franzosen auch an noch so teuren Fleischstücken liessen, trank herrlichen Rotwein, stand auf dem roten Teppich in Cannes, liess mir die Welt des Parfums in Grasse erklären (ich verstand ziemlich nichts, da mein Französisch eher scheisse ist) und… - moment, ich hab da ja einige Videos gemacht. Die bette ich euch einfach noch unten ein. Und Fotos gibts drüben im Album bei flickr.
Kurz noch als Hinweis für die stirnrunzelnden Mitleser: ich habe dieses Bild/Filmreportieren aus den Ferien nicht gemacht, weil ich euch unbedingt mit Meerfotos unterhalten wollte, sondern um Erfahrungen mit dem Berichterstatten selbst zu sammeln (ich habe da was vor, nächsten Sommer). Also Videos zu machen, Bilder mit Geolocation zu twittern, facebooklen und so. Da habe ich ja auch die Seite dworni.ch/roadjack eingerichtet, wo man sich die Fotos gleich mit der Karte der aktuellen Position anschauen konnte. Zusätzlich wurde oben der Name der aktuellen Ortschaft eingeblendet. So, und eben all dieser Livereporting-Kram habe ich eben gemacht um zu schauen, wie der Aufwand so ist und was es dabei zu beachten gilt. Das Übelste ist ja die ganze Roaming-Geschichte. Ich musste also für jedes Update mal kurz wieder das Daten-Roaming einschalten, Videos lud ich an WiFi-Spots hoch. Ich hoffe die Rechnung wird sich in Grenzen halten (ja, die World Option Flex-Dingsbums von Swisscom hatte ich aktiviert, also 1 MB 2.– statt 10.– (was immer noch scheissteuer ist)).
iPhone 4
Am Samstag vor meiner Abreise kaufte ich mir (mit einer Stunde anstehen) noch das iPhone 4. Auf der ganzen Reise liess es mich nie im Stich, die 1,5 Tage Akkulaufzeit war eine Erleichterung gegenüber dem 3G, ich fotografierte fast ausschliesslich damit, die Filme habe ich auch (bis auf einen) auf dem iPhone geschnitten und vertont. Die Qualität der Fotos und Filme ist schon sehr gut, nur im Dunkeln rauscht es halt schnell mal. Doch für Ferienfotos und -filme sowieso ausreichend und ich kann somit gleich zwei Geräte weniger rumschleppen. Einzig das Selbstportrait-Objektiv ist ein wenig mieser als das Frontobjektiv. Und die Videos werden damit auch kleiner.
Vom Multitasking habe ich nicht viel erwartet, doch unterdessen möchte ich es nicht mehr missen. Schnell mal auf das Kameraapp switchen, zurück ins Navigatonsgerät, dann einen Song mit Shazam taggen, währen das Navi weiterläuft. Sehr komfortabel und schnell. Cool wäre noch, wenn sich offene Apps nach einstellbarer Zeit selbst beenden würden um Speicher freizugeben und den Akku zu schonen. Fazit: absolute Kaufempfehlung für 3G-User, 3Gs können ja aufs iPhone 4S warten.
Also, hier noch die Filmli, made on iPhone (nur #2 ist in HD raufgeladen):
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Digitale Voliere. Ja genau, ich twittere seit ungefähr zwei Jahren. Bis heute schrieb ich über 18’000 Tweets und Antworten. Ich erspare mir und euch jetzt das Ausrechnen, denn es geht hier um etwas Anderes.
Und zwar darum, dass meine Tweets bei der Twitter-Suche aktuell nur etwa 5 Tage zurück auffindbar sind und sonst auch eher nur ein paar Monate (ich weiss nicht genau wie weit zurück, aber es ist mir auch grad zu doof dies rauszusuchen). Auf jeden Fall sind meine früheren Tweets hoppsdimaus. Wohl auch weil Twitter immer wieder mal failende Wale rumfliegen hatte. Egal.
Wer also schon so aktiv wie ich zwitschert, möchte sich vielleicht mal ein Backup von dem Zeug anlegen. Kann man sicher auch irgendwo da in der Wolke für Geld. Hier aber eine kostenlose, coole, einfach Lösung, welche man auf dem eigenen Server installieren kann: Tweet Nest.
Falls man PHP5 hat, eine Datenbank, Cronscripts und ein Plätzchen für sowas hat, kann man sich dieses Backup- und Suchtool locker auf den Server knallen. Nachdem man die Anleitung hübsch befolgt hat, der Setup-Prozess durch ist und man die beiden Cron-Scripts am laufen hat, wurden so in etwa die letzen 2 Monate indexiert (Twitter erlaubt wohl nicht weiter zurückzusuchen). Ich habe das natürlich bereits gemacht, sogar mit eigener Subdomain: