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Was ist der Sinn des Lebens?

Steine sind ja blöd. Also die machen kein Wank, liegen nur da und versteinern weiter.

Pflanzen leben, brauchen dazu ein paar Richtlinien, Licht, Wasser, Nahrung im Boden und schon einiges mehr. Doch sie wachsen (im Normalfall) einfach dem Licht entgegen und sind somit auch eher blöd.

Tiere, naja, es gibt solche, die sehen aus wie Pflanzen. Als kleiner Bub wollte ich Australien mal einen Tannzapfen aufheben, der mir dann davonlief. Doch es gibt auch Delfine die baywatchen, Schimpansen die Computer bedienen und Krähen die bis Sieben zählen können. Instinktiv. Jedes Tier ist ein Spezialist, quasi Fachidioten. Also auch noch ein wenig blöd. Denn sie können etwas nicht:

Menschen können, wenn sie todtraurig in einer Ecke sitzen, der Körper völlig kaputt ist und im Radio David Hasselhoff läuft, ja dann können sie sich einfach sagen “so, und jetzt reiss dich zusammen, auf in die Küche, das Geschirr wartet”. Das ist mehr als Instinkt. Denn wer macht schon instinktiv das Geschirr? Nein, diese Selbstreflexibilität, mit deren Hilfe wir uns beim Nachdenken beobachten können und unsere Gedanken umbiegen können, die gilt es doch zu benutzen.

Natürlich kann man mit dem Hinterfragen vom Sinn des Lebens ganz weit aussen beginnen, jenseits von technischer Erreichbarkeit. Aber da beginnt in meinem Kopf schnell mal eine Leuchtschrift zu blinken, die mich mit “Buffer Overflow” darauf hinweist, das mein Hirn noch nicht soweit ausgebaut wurde um solche Gedanken zu verarbeiten. Also bleibe ich bei der Selbstreflexibilität und sehe erstmal den Sinn darin, diese so einzusetzen, dass möglichst viel Gutes damit erreiche.

via formspring

Foto: _Olga_

Blogsterben? Im Gegenteil.

Ist es nicht schade das so viele ihre Blogs aufgrund Twitter und Formspring vergeuden?

Das Internet verändert sich nicht in Jahresrhytmen sondern in Wochenschritten. Ich probiere gerne neue Projekte aus wenn sie für mich in irgend einer Weise Sinn ergeben.
Dieses Frage-Antwort-Spielchen hier finde ich grundsätzlich interessant, allerdings wird es sich in Zukunft herausstellen, wie lange dieses formspring genau so weiterbestehen wird. Immerhin kann man unterdessen andere formspringler “followen” - ich habe da schon einige User gesammelt, welche immer wieder spannende Antworten auf interessante Fragen zum Lesen schreiben (es gibt natürlich auch Müll dabei, doch das Niveau der Antworten ist meistens spannenderweise hoch).

Twitter: ich bin jetzt etwas über ein Jahr bei Twitter dabei und passe mein Verhalten da immer wieder an oder ändere es bewusst. Auch Twitter ist der rasanten Veränderung unterworfen, nicht alle neuen Funktionen setzen sich durch, es wird im nächsten Jahr sicher noch eine grössere Bombe platzen (wenn die Werbung Einzug hält).

Ich glaube überhaupt nicht, dass Twitter, formspring, facebook, posterous und co dem Blog den Rang ablaufen. Im Gegenteil: dadurch, dass man diese neuen Kanäle hat und benutzt, sinkt die Postingrate beim Bloggen und gleichzeitig steigt so sogar manchmal die Qualität. Vor fünf Jahren, war man schon ein Hirsch, wenn man einen Blogpost über das neue Gadget der Firma XY geschrieben hat. Heute kann man (dank Twitter und co) einen Tag zu spät damit sein und schon interessierts keine Sau mehr.

Diese Neuregulierung von Inhalten welche wir Surfer ins Internet stellen finde ich spannend. Sie eröffnet auch Neulingen die Chance einen Platz in der Internet-Welt zu ergattern und stellt alte Bloghasen vor die Tatsache, dass sie sich anpassen müssen.

Frag mich was!