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Gowalla - Geocacheing virtuell. Wer twittert kam in letzter Zeit nicht um diese gowal.la/xyz Links herum: der neue Geolocation-Service namens Gowalla hat auch in der Schweiz Einzug gehalten. Doch was ist das überhaupt und welchen Sinn macht das Ganze Location-Getue?
Der Name “Gowalla” ist ein Phantasiename und heisst erstmal nichts. Doch da ist erstens das Wort “go” drin, welches Action bedeutet. Der zweite Teil “Walla” ist schon etwas versteckter: das Gowalla-Maskottchen stellt ein abstrahiertes Känguru dar. Als Australien-Fan weiss ich um die Wallabys, eine etwas undefinierte Bezeichnung kleinerer Kängurus. Also im Vergleich zu ähnlichen älteren Diensten wie Foursquare, Brightkite oder Plazes sicher ein eigenständigerer Name.
So funktionierts
Man braucht ein Handy mit GPS (vorerst iPhone) und lädt sich das Gowalla-Programm kostenlos herunter. Sobald man ein Profil erstellt hat, kannst losgehen: Grundidee ist, dass man sich in Restaurants, in Bibliotheken, Bahnhöfen, Clubs, Firmen, Zoos, Einkaufszentren und so weiter “eincheckt”. Diese Orte müssen aber zuerst von den Benutzern angelegt werden (Gowalla selbst erstellt selbst auch zum Ansporn zwischendurch “featured Spots”).
Einchecken
Man kann sich an einem Ort nur dann einchecken, wenn man genug nahe am Spot mit seinem Handy steht. Via GPS wird ermittelt wo man ist und je nach Art des Ortes ist das Einchecken in verschiedenen Radien möglich (Zoos sind z.B. grösser als ein Kebab-Stand).
Gegenstände finden
Sobald man eingecheckt ist, kann man per Zufall einen Gegenstand (Item) “finden”. Insgesamt gilt es in der ersten Stufe so um die 90 verschiedene Gegestände zu sammeln. Was danach passiert, weiss man soviel ich gelesen habe noch nicht. Doch nebst Gegenständen, kann man auch Abzeichen sammeln:
Abzeichen sammeln
Wie jeder stolze Pfadfinder kann man Abzeichen (Pins) sammeln. Man erreicht im Laufe des Spiels verschiedenste Ränge (Spaziergänger, Wanderer, Entdecker etc) und Auszeichnungen für selbst erstellte Orte.
Orte erstellen und gründen
Jeder kann selbst auch Orte erstellen und gründen. Um einen Ort zu erstellen, stellt man sich am besten unter freiem Himmel vor den neuen Punkt, checkt kurz ob es den Ort nicht schon gibt und gibt dann dem Punkt einen Namen, einen Beschrieb (optional) und weist ihm einem Typ (Kino, Einkaufszenter, Italienisches Restaurant, Garage etc) zu. Sobald man den Ort erstellt hat, checkt man ein und kann den Ort “gründen”, indem man einen Gegenstand aus seiner Sammlung “fallen lässt”. Je mehr Orte man erstellt und gründet, je mehr Auszeichnungen erhält man dafür. Doch es entsteht so ein Dilemma zwischen Sammeln und Orte erstellen.
Freunde
Man ist nicht alleine unterwegs und hat einfach die Möglichkeit, via Twitter, Facebook oder E-Mail nach weiteren Internet-Bekanntschaften zu suchen und diese als Freunde “anzufragen”. Sobald die Anfrage bestätigt wurde, sieht man unter der Freunde-Liste, wer sich wo aufhält (also quasi ein Ersatz für Googles Latitude).
Location mitteilen
Der etwas nervigere Teil ist die Möglichkeit, dass man seine Check-Ins auch via Twitter, Facebook und Push-Benachrichtigung (iPhone) den anderen mitteilen kann. Manchmal artet das (vor allem bei Gowalla-Neulingen) dann ein wenig zu Spam in der Twitter-Timeline aus (die Push-Benachrichtigung kann man ja deaktivieren).
Sinn und Zweck
In der Schweiz gibt es noch relativ wenig angelegte Orte, jedoch in den Städten wie Bern und Zürich sind heute schon einige wichtige Punkte erfasst. Das Ganze ist als ein Sammel-Spiel anzusehen, zudem kann man so auch neue interessante Orte entdecken. Der Clou an Gowalla ist die gute Mischung aus Geolocation-Dienst und einem Spiel. Es kann schon ein wenig süchtig machen, wenn man immer wieder darauf hofft, einen neuen Gegenstand zu entdecken.
Zukunft
Der Service ist noch recht neu, richtig los gehts, wenn Gowalla die API eröffnet: ab dann kann man sich interessante Google-Maps zusammenstellen, bestehende Dienste mit Gowalla verknüpfen etc. Wer heute schon mit dabei ist, wird in Zukunft sicher seinen Spass daran haben.
Weiterführende Links:
gowalla.com
gowallatools.com
erikschimmel.de/gowalla-handbuch
UPDATE: ich habe unterdessen das Internet nach einem Widget zum einbinden des letzten Checkins gesucht und habe ein (halbfunktionierendes) WP-Plugin gefunden. Offiziell gibt es ja noch keine Gowalla-API, doch es sind bereits heute JSON-Daten von Personen und Spots verfügbar. Ich habe das PHP-Script vereinfacht und als Standalone-Version umprogrammiert. Die Demo seht ihr oben rechts auf diesem Blog, wie das Widget eingebunden werden kann, steht in der PHP-Datei selbst als Anleitung.
UPDATE 8.2.10: jetzt mit noch nicht offizieller API und 2 Templates. Have fun:

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Paket-Installer: Quelle

Paket-Installer: Download

Pakete verwalten und installieren

Paket installation

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MODx Revolution Preview (2.0.0 beta 5). Heute habe ich mich wieder mal für die komplett erneuerte Version meines Lieblings-CMS MODx interessiert und die Beta-Version der kommenden “Revolution” installiert.
Das neue System braucht PHP 5 und eine möglichst neue MySQL-Version. Der Core wurde von Grund auf erneuert und läuft auf dem xPDO-Framework (womit z.B. das Cacheing von Ajax-Events mit z.B. JSON-Daten möglich ist). Hier weitere Neuerungen im Überblick:
Nach der Installation hat man eine nackte Version des MODx CMS, um richtig Loszulegen muss man erst mal ein paar Erweiterungen installieren (Wayfinder, Ditto, TinyMCE etc). Die fertige Version wird sicher wieder einige Standard-Erweiterungen dabei haben, aber hier ist ja alles noch Beta.
Der Manager selbst läuft rasend schnell, das Design ist nicht schlecht gelungen (die neuen Dropdown-Menus sind zwar etwas störend aber sinnvoller). Die Paket-Installationen haben sehr gut geklappt, Drag ‘n’ Drop von Junks und Snipptes haben reibungslos funktioniert. Als Bugs sind mir vorwiegend Darstellungsfehler (Safari) aufgefallen. Doch scheinbar ist die Beta erst für Firefox optimiert.
Insgesamt lässt sich mit dem System viel schneller arbeiten. Ob diese Simplifizierung mit viel Ajax/JS einfacheren Usern mit alten Gewohnheiten entgegenkommt, wage ich zu bezweifeln. Aber wer macht schon ein neues CMS für alte Hasen.
Die neuen Erweiterungen machen das MODx noch um ein zigfaches erweiterbar und flexibel, ich bin gespannt was da noch bis zur Endversion kommt.
Avatar - epochales Kinoerlebnis der anderen Dimension. Ein Film voller phantastischen Bildern, mit einer epischen und manchmal etwas leicht vorausschaubaren Geschichte, unmöglichste Effekte, gewaltige Motiontracking 3D-Welt, prächtigste Phantasy-Geschöpfe - ein hypermodernes Märchen das über 300 Millionen Dollar gekostet hat. Das Ergebnis: wahrscheinlich der am perfektesten unterhaltende Film den ich je gesehen habe. Und erst noch mit 3D-Brille. Einfach unglaublich.
Die Filmausschnitte oben zeigen Einblicke in die virtuelle Welt “Pandora”, den offiziellen Trailer kann man sich auf der Webseite zum Film in HD anschauen.
Für Fans gibts Bilder bei flickr, eine facebook-fangruppe, einen Twitter-Account und einen offiziellen YouTube-Kanal mit viel MakingOf-Material und Schauspieler-Interviews (unbedingt anschauen!). Und wer noch nicht genug hat, kann sich selbst via Photoshop-Tutorial zum Na’vi pixeln.
Labyrinth 2 (iPhone). Eines der allerersten Games welches ich mir auf dem ersten iPhone (jailbreaked aus Japan) installiert hatte, war ein solches Brettspiel-Kugel-Labyrinth-Spiel. Da sich das iPhone mit den Neigesensoren quasi als digitales Pendant zum balancierenden Brettspiel aufdrängt, war das Spielerlebnis auch besonders cool. Doch die Level sahen alle etwa gleich aus und waren auch bald mal durchgespielt.
Seit ein paar Tagen gibt es jetzt das iPhone Game Labyrinth 2 - mit vielen zusätzlichen physikalischen Hindernissen, Multiplayer-Modus, Ghostball (man kann somit beim erneuten Spielen von Levels den Ballverlauf des letzten Versuches mit einblenden) und einem online Level-Editor, mit welchem man eigene Level bauen kann (allerdings nur simple, zudem hat’s bei mir mit dem Synchronisieren nicht geklappt).
Das Spiel selbst hat scheinbar über 1000 Levels (weitere downloadbar), ist sehr schön in 3D umgesetzt worden, der Sound und die physikalischen Effekte sind täuschend echt und je nach Neigung bewegen sich die Wände sogar 3dimensional. Ein Game, dass jeder auf seinem iPhone haben muss (AppStore-Link).
UPDATE: die Levels muss man natürlich auf levelpack.com kreieren, ich Dubel. Sehr cool!