Ein Bookmarklet für alles. Besonders Vielsurfer benutzen viele Plugins und Erweiterungen für Ihren Lieblingsbrowser. Hier stelle ich euch kurz ein cleveres Fliegengewicht vor, welches (mit JavaScript) in allen Browsern funktioniert. Geit it: quixapp.com


Temperatur normal - tschüss fever°. Letztes Jahr stürzte ich mich mit Begeisterung auf den neusten Streich von Shaun Inman, Entwickler des coolen Statistik-Tools Mint: den online RSS-Reader Fever° ($30).
Der schlicht gestaltete und mit JavaScript angetriebene RSS-Reader ist komplett online und man muss ihn selbst irgendwo online hosten. So hat man seinen eigenen Online-Reader, welcher vom iPhone aufgerufen auch in einem optimierten Interface daherkommt. Das Skript selbst ist mit einer Auto-Update-Funktion ausgestattet.
Feeds können in verschiedene Ordner abgelegt werden, es gibt ein Bookmarklet, Bilder lassen sich pro Feed oder Ordner in der Übersicht ein- oder ausblenden. Interessante Artikel lassen sich speichern, eher unwichtige Feeds lassen sich markieren und, jetzt kommt der Hauptgag, es gibt eine Übersicht “Hot”, welche intelligent die wichtigsten Artikel der letzten Zeit anzeigt und dazu eine Temperatur anzeigt.
Nun, gerade dieses Feature hat mich überhaupt nicht überzeugt (oder ich bin der Logik und dem Nutzen nicht auf die Schliche gekommen). Der Reader ist zwar relativ flott programmiert, es lässt sich auch via Tastaturbefehle navigieren. Doch so wirklich hat sich bei mir kein Fieber für das Tool entwickelt.
So bin ich heute mittels OPML-Export auf den Google Reader als RSS-Zentrale umgestiegen und lese meine Feeds in Zukunft mal mit Gruml (Mac) und Byline (iPhone). Da ich für Bookmarks Delicious und Instapaper (zum später lesen) benutze, bin ich mit diesen beiden neuen Programmen sicher gut für frische Artikel aus dem Internet gewappnet. Es sei denn, ihr habt mir bessere RSS-Feeds-Lese-Tipps. Oder klärt mich auf, was ich bei Fever nicht begriffen habe.







Hipstamatic - analog fotografieren mit dem iPhone. Seit ich das iPhone kenne hat mich noch nie ein Programm so emotional berührt wie dieses hier. Das mag daran liegen, dass ich selbst auch noch analog fotografierte. Oder weil das Programm mit Liebe zum Detail die Charme der analogen Fotografie rüberbringt. Ich weiss es nicht.
Schaut euch das Demo-Video auf der App-Seite hipstamaticapp.com an oder vertraut mir blind und kauft euch das Programm einfach. Sowie alle im App erhältlichen Zusätze wie Filme und Blitze. Danach löscht ihr alle anderen Pseudo-Retro Foto-Apps und geht fötelen. Es fägt winemore.
Weitere Fotos findet ihr in der Favoriten-Flickr-Galerie von Hipstamatic.

Passport (Home-Screen)

Spot-Kategorien

Spots in der Nähe

Ort Details

Eingecheckte Freunde oder Gründer

Routen (vorerst USA)

Freunde
Gowalla - Geocacheing virtuell. Wer twittert kam in letzter Zeit nicht um diese gowal.la/xyz Links herum: der neue Geolocation-Service namens Gowalla hat auch in der Schweiz Einzug gehalten. Doch was ist das überhaupt und welchen Sinn macht das Ganze Location-Getue?
Der Name “Gowalla” ist ein Phantasiename und heisst erstmal nichts. Doch da ist erstens das Wort “go” drin, welches Action bedeutet. Der zweite Teil “Walla” ist schon etwas versteckter: das Gowalla-Maskottchen stellt ein abstrahiertes Känguru dar. Als Australien-Fan weiss ich um die Wallabys, eine etwas undefinierte Bezeichnung kleinerer Kängurus. Also im Vergleich zu ähnlichen älteren Diensten wie Foursquare, Brightkite oder Plazes sicher ein eigenständigerer Name.
So funktionierts
Man braucht ein Handy mit GPS (vorerst iPhone) und lädt sich das Gowalla-Programm kostenlos herunter. Sobald man ein Profil erstellt hat, kannst losgehen: Grundidee ist, dass man sich in Restaurants, in Bibliotheken, Bahnhöfen, Clubs, Firmen, Zoos, Einkaufszentren und so weiter “eincheckt”. Diese Orte müssen aber zuerst von den Benutzern angelegt werden (Gowalla selbst erstellt selbst auch zum Ansporn zwischendurch “featured Spots”).
Einchecken
Man kann sich an einem Ort nur dann einchecken, wenn man genug nahe am Spot mit seinem Handy steht. Via GPS wird ermittelt wo man ist und je nach Art des Ortes ist das Einchecken in verschiedenen Radien möglich (Zoos sind z.B. grösser als ein Kebab-Stand).
Gegenstände finden
Sobald man eingecheckt ist, kann man per Zufall einen Gegenstand (Item) “finden”. Insgesamt gilt es in der ersten Stufe so um die 90 verschiedene Gegestände zu sammeln. Was danach passiert, weiss man soviel ich gelesen habe noch nicht. Doch nebst Gegenständen, kann man auch Abzeichen sammeln:
Abzeichen sammeln
Wie jeder stolze Pfadfinder kann man Abzeichen (Pins) sammeln. Man erreicht im Laufe des Spiels verschiedenste Ränge (Spaziergänger, Wanderer, Entdecker etc) und Auszeichnungen für selbst erstellte Orte.
Orte erstellen und gründen
Jeder kann selbst auch Orte erstellen und gründen. Um einen Ort zu erstellen, stellt man sich am besten unter freiem Himmel vor den neuen Punkt, checkt kurz ob es den Ort nicht schon gibt und gibt dann dem Punkt einen Namen, einen Beschrieb (optional) und weist ihm einem Typ (Kino, Einkaufszenter, Italienisches Restaurant, Garage etc) zu. Sobald man den Ort erstellt hat, checkt man ein und kann den Ort “gründen”, indem man einen Gegenstand aus seiner Sammlung “fallen lässt”. Je mehr Orte man erstellt und gründet, je mehr Auszeichnungen erhält man dafür. Doch es entsteht so ein Dilemma zwischen Sammeln und Orte erstellen.
Freunde
Man ist nicht alleine unterwegs und hat einfach die Möglichkeit, via Twitter, Facebook oder E-Mail nach weiteren Internet-Bekanntschaften zu suchen und diese als Freunde “anzufragen”. Sobald die Anfrage bestätigt wurde, sieht man unter der Freunde-Liste, wer sich wo aufhält (also quasi ein Ersatz für Googles Latitude).
Location mitteilen
Der etwas nervigere Teil ist die Möglichkeit, dass man seine Check-Ins auch via Twitter, Facebook und Push-Benachrichtigung (iPhone) den anderen mitteilen kann. Manchmal artet das (vor allem bei Gowalla-Neulingen) dann ein wenig zu Spam in der Twitter-Timeline aus (die Push-Benachrichtigung kann man ja deaktivieren).
Sinn und Zweck
In der Schweiz gibt es noch relativ wenig angelegte Orte, jedoch in den Städten wie Bern und Zürich sind heute schon einige wichtige Punkte erfasst. Das Ganze ist als ein Sammel-Spiel anzusehen, zudem kann man so auch neue interessante Orte entdecken. Der Clou an Gowalla ist die gute Mischung aus Geolocation-Dienst und einem Spiel. Es kann schon ein wenig süchtig machen, wenn man immer wieder darauf hofft, einen neuen Gegenstand zu entdecken.
Zukunft
Der Service ist noch recht neu, richtig los gehts, wenn Gowalla die API eröffnet: ab dann kann man sich interessante Google-Maps zusammenstellen, bestehende Dienste mit Gowalla verknüpfen etc. Wer heute schon mit dabei ist, wird in Zukunft sicher seinen Spass daran haben.
Weiterführende Links:
gowalla.com
gowallatools.com
erikschimmel.de/gowalla-handbuch
UPDATE: ich habe unterdessen das Internet nach einem Widget zum einbinden des letzten Checkins gesucht und habe ein (halbfunktionierendes) WP-Plugin gefunden. Offiziell gibt es ja noch keine Gowalla-API, doch es sind bereits heute JSON-Daten von Personen und Spots verfügbar. Ich habe das PHP-Script vereinfacht und als Standalone-Version umprogrammiert. Die Demo seht ihr oben rechts auf diesem Blog, wie das Widget eingebunden werden kann, steht in der PHP-Datei selbst als Anleitung.
UPDATE 8.2.10: jetzt mit noch nicht offizieller API und 2 Templates. Have fun:

Home mit Dopdown-Menu

Upload the easy way

Paket-Installer: Quelle

Paket-Installer: Download

Pakete verwalten und installieren

Paket installation

Systemeinstellungen

Drag 'n' Drop für Chunks und co!

Logout

Login
MODx Revolution Preview (2.0.0 beta 5). Heute habe ich mich wieder mal für die komplett erneuerte Version meines Lieblings-CMS MODx interessiert und die Beta-Version der kommenden “Revolution” installiert.
Das neue System braucht PHP 5 und eine möglichst neue MySQL-Version. Der Core wurde von Grund auf erneuert und läuft auf dem xPDO-Framework (womit z.B. das Cacheing von Ajax-Events mit z.B. JSON-Daten möglich ist). Hier weitere Neuerungen im Überblick:
Nach der Installation hat man eine nackte Version des MODx CMS, um richtig Loszulegen muss man erst mal ein paar Erweiterungen installieren (Wayfinder, Ditto, TinyMCE etc). Die fertige Version wird sicher wieder einige Standard-Erweiterungen dabei haben, aber hier ist ja alles noch Beta.
Der Manager selbst läuft rasend schnell, das Design ist nicht schlecht gelungen (die neuen Dropdown-Menus sind zwar etwas störend aber sinnvoller). Die Paket-Installationen haben sehr gut geklappt, Drag ‘n’ Drop von Junks und Snipptes haben reibungslos funktioniert. Als Bugs sind mir vorwiegend Darstellungsfehler (Safari) aufgefallen. Doch scheinbar ist die Beta erst für Firefox optimiert.
Insgesamt lässt sich mit dem System viel schneller arbeiten. Ob diese Simplifizierung mit viel Ajax/JS einfacheren Usern mit alten Gewohnheiten entgegenkommt, wage ich zu bezweifeln. Aber wer macht schon ein neues CMS für alte Hasen.
Die neuen Erweiterungen machen das MODx noch um ein zigfaches erweiterbar und flexibel, ich bin gespannt was da noch bis zur Endversion kommt.
Avatar - epochales Kinoerlebnis der anderen Dimension. Ein Film voller phantastischen Bildern, mit einer epischen und manchmal etwas leicht vorausschaubaren Geschichte, unmöglichste Effekte, gewaltige Motiontracking 3D-Welt, prächtigste Phantasy-Geschöpfe - ein hypermodernes Märchen das über 300 Millionen Dollar gekostet hat. Das Ergebnis: wahrscheinlich der am perfektesten unterhaltende Film den ich je gesehen habe. Und erst noch mit 3D-Brille. Einfach unglaublich.
Die Filmausschnitte oben zeigen Einblicke in die virtuelle Welt “Pandora”, den offiziellen Trailer kann man sich auf der Webseite zum Film in HD anschauen.
Für Fans gibts Bilder bei flickr, eine facebook-fangruppe, einen Twitter-Account und einen offiziellen YouTube-Kanal mit viel MakingOf-Material und Schauspieler-Interviews (unbedingt anschauen!). Und wer noch nicht genug hat, kann sich selbst via Photoshop-Tutorial zum Na’vi pixeln.