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Unterwegs als Hoteltester. Es ist Samstag, ein winterschöner Sonnentag im Dezember, eisige Kälte mit Biss. Ich packe ein paar Dinge, die sich für eine Hotelübernachtung eignen. In zwanzig Minuten bin ich in Bern angekommen und checke freundlich empfangen im Hotel Allegro, welches zum Kursaal gehört, ein.
Mir wurde angeboten, für eine Nacht das Angebot dort kostenlos testen zu dürfen. Vermutlich weil ich über Twitter und Facebook Menschen Bilder davon schicken und diesen Blogbeitrag schreiben könnte. So genau weiss ich das nicht, aber ein solches Angebot liess ich mir für einmal nicht entgehen. Für eine Nacht mal ein wenig Luxus, kann man machen. Ich beschreibe nun kurz wies war, was sich ab den Fotos oben ablesen lässt, lasse ich vermutlich aus.
Zugeteilt wurde mir die Junior Suite «Einstein», zuoberst im vierten Stock mit der besten Hotelaussicht auf Bern. Die Wände schmücken historische Fotos und Informationen zu Albert Einstein, welche ich mir ehrlich gesagt nicht genauer anschaute, sondern dies als zu Bern passende und geschickte Innendekoration notierte (inklusive der berühmtesten Formel der Welt “E = mc²”, zu Einstenis 1905 veröffentlichten Speziellen Relativitätstheorie).
Nebst einem grosszügigen Bad mit Sprudelbadewanne und Dusche, gabs natürlich auch eine Minibar, zwei Fernseher, eine Musikanlage sowie einige Telefone. Weiter beschreibe ich das Zimmer nicht, dafür habe ich eine spontane Videoaufzeichnung gemacht, welche ohne Ton etwa gleichviel Einblicke gibt:




Nach einer kurzen Führung durchs Kursaal Grand Casino, erklärte mir uns eine nette Dame die Regeln zu Roulette und Black Jack. Beim Demo-Spiel verdreifachte ich kurz mal meinen Einsatz, bei Black Jack verlor ich im Nu alles (Spiel)geld. Anschliessend hätte ich mich mit einem geschenkten Grundeinsatz von 10.– mit dem eben Gelernten zu den Spieltischen begeben können, jedoch knurrten die Mägen und man begab sich zum Fondue Chinoise, wo man so lange essen durfte, wie man konnte (gehörte zum Grand Casino Arrangement). Nebst ein paar unsicheren Aushilfskräften (es war irgend ein Grossanlass) eine durchaus angenehme Art, den Abend kulinarisch abzuschliessen (dieses «nebst» wurde aber mit offeriertem Amarone wiedergutgemacht).
Wäre ich Tourist oder hätte ich einen Kongress in Bern, dürfte das Hotel Allegro mit diesem Zimmer eine absolut perfekte Art und Weise sein, sich zu unterhalten, zu essen (es gibt da auch noch ein Sushi- und Italo-Restaurant) und angenehmst zu übernachten. Denn die Lage ist nicht nur von der Aussicht her ziemlich geil, sondern man ist nach ein paar Barbesuchen in der Berner Altstadt in fünf Minuten zu Fuss wieder im Hotelzimmer. Besser wäre nur noch, in der Altstadt zu wohnen. :-)
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Unterwegs als Hoteltester. Es ist Samstag, ein winterschöner Sonnentag im Dezember, eisige Kälte mit Biss. Ich packe ein paar Dinge, die sich für eine Hotelübernachtung eignen. In zwanzig Minuten bin ich in Bern angekommen und checke freundlich empfangen im Hotel Allegro, welches zum Kursaal gehört, ein.
Mir wurde angeboten, für eine Nacht das Angebot dort kostenlos testen zu dürfen. Vermutlich weil ich über Twitter und Facebook Menschen Bilder davon schicken und diesen Blogbeitrag schreiben könnte. So genau weiss ich das nicht, aber ein solches Angebot liess ich mir für einmal nicht entgehen. Für eine Nacht mal ein wenig Luxus, kann man machen. Ich beschreibe nun kurz wies war, was sich ab den Fotos oben ablesen lässt, lasse ich vermutlich aus.
Zugeteilt wurde mir die Junior Suite «Einstein», zuoberst im vierten Stock mit der besten Hotelaussicht auf Bern. Die Wände schmücken historische Fotos und Informationen zu Albert Einstein, welche ich mir ehrlich gesagt nicht genauer anschaute, sondern dies als zu Bern passende und geschickte Innendekoration notierte (inklusive der berühmtesten Formel der Welt “E = mc²”, zu Einstenis 1905 veröffentlichten Speziellen Relativitätstheorie).
Nebst einem grosszügigen Bad mit Sprudelbadewanne und Dusche, gabs natürlich auch eine Minibar, zwei Fernseher, eine Musikanlage sowie einige Telefone. Weiter beschreibe ich das Zimmer nicht, dafür habe ich eine spontane Videoaufzeichnung gemacht, welche ohne Ton etwa gleichviel Einblicke gibt:




Nach einer kurzen Führung durchs Kursaal Grand Casino, erklärte mir uns eine nette Dame die Regeln zu Roulette und Black Jack. Beim Demo-Spiel verdreifachte ich kurz mal meinen Einsatz, bei Black Jack verlor ich im Nu alles (Spiel)geld. Anschliessend hätte ich mich mit einem geschenkten Grundeinsatz von 10.– mit dem eben Gelernten zu den Spieltischen begeben können, jedoch knurrten die Mägen und man begab sich zum Fondue Chinoise, wo man so lange essen durfte, wie man konnte (gehörte zum Grand Casino Arrangement). Nebst ein paar unsicheren Aushilfskräften (es war irgend ein Grossanlass) eine durchaus angenehme Art, den Abend kulinarisch abzuschliessen (dieses «nebst» wurde aber mit offeriertem Amarone wiedergutgemacht).
Wäre ich Tourist oder hätte ich einen Kongress in Bern, dürfte das Hotel Allegro mit diesem Zimmer eine absolut perfekte Art und Weise sein, sich zu unterhalten, zu essen (es gibt da auch noch ein Sushi- und Italo-Restaurant) und angenehmst zu übernachten. Denn die Lage ist nicht nur von der Aussicht her ziemlich geil, sondern man ist nach ein paar Barbesuchen in der Berner Altstadt in fünf Minuten zu Fuss wieder im Hotelzimmer. Besser wäre nur noch, in der Altstadt zu wohnen. :-)
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Unterwegs als Hoteltester. Es ist Samstag, ein winterschöner Sonnentag im Dezember, eisige Kälte mit Biss. Ich packe ein paar Dinge, die sich für eine Hotelübernachtung eignen. In zwanzig Minuten bin ich in Bern angekommen und checke freundlich empfangen im Hotel Allegro, welches zum Kursaal gehört, ein.
Mir wurde angeboten, für eine Nacht das Angebot dort kostenlos testen zu dürfen. Vermutlich weil ich über Twitter und Facebook Menschen Bilder davon schicken und diesen Blogbeitrag schreiben könnte. So genau weiss ich das nicht, aber ein solches Angebot liess ich mir für einmal nicht entgehen. Für eine Nacht mal ein wenig Luxus, kann man machen. Ich beschreibe nun kurz wies war, was sich ab den Fotos oben ablesen lässt, lasse ich vermutlich aus.
Zugeteilt wurde mir die Junior Suite «Einstein», zuoberst im vierten Stock mit der besten Hotelaussicht auf Bern. Die Wände schmücken historische Fotos und Informationen zu Albert Einstein, welche ich mir ehrlich gesagt nicht genauer anschaute, sondern dies als zu Bern passende und geschickte Innendekoration notierte (inklusive der berühmtesten Formel der Welt “E = mc²”, zu Einstenis 1905 veröffentlichten Speziellen Relativitätstheorie).
Nebst einem grosszügigen Bad mit Sprudelbadewanne und Dusche, gabs natürlich auch eine Minibar, zwei Fernseher, eine Musikanlage sowie einige Telefone. Weiter beschreibe ich das Zimmer nicht, dafür habe ich eine spontane Videoaufzeichnung gemacht, welche ohne Ton etwa gleichviel Einblicke gibt:




Nach einer kurzen Führung durchs Kursaal Grand Casino, erklärte mir uns eine nette Dame die Regeln zu Roulette und Black Jack. Beim Demo-Spiel verdreifachte ich kurz mal meinen Einsatz, bei Black Jack verlor ich im Nu alles (Spiel)geld. Anschliessend hätte ich mich mit einem geschenkten Grundeinsatz von 10.– mit dem eben Gelernten zu den Spieltischen begeben können, jedoch knurrten die Mägen und man begab sich zum Fondue Chinoise, wo man so lange essen durfte, wie man konnte (gehörte zum Grand Casino Arrangement). Nebst ein paar unsicheren Aushilfskräften (es war irgend ein Grossanlass) eine durchaus angenehme Art, den Abend kulinarisch abzuschliessen (dieses «nebst» wurde aber mit offeriertem Amarone wiedergutgemacht).
Wäre ich Tourist oder hätte ich einen Kongress in Bern, dürfte das Hotel Allegro mit diesem Zimmer eine absolut perfekte Art und Weise sein, sich zu unterhalten, zu essen (es gibt da auch noch ein Sushi- und Italo-Restaurant) und angenehmst zu übernachten. Denn die Lage ist nicht nur von der Aussicht her ziemlich geil, sondern man ist nach ein paar Barbesuchen in der Berner Altstadt in fünf Minuten zu Fuss wieder im Hotelzimmer. Besser wäre nur noch, in der Altstadt zu wohnen. :-)
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Unterwegs als Hoteltester. Es ist Samstag, ein winterschöner Sonnentag im Dezember, eisige Kälte mit Biss. Ich packe ein paar Dinge, die sich für eine Hotelübernachtung eignen. In zwanzig Minuten bin ich in Bern angekommen und checke freundlich empfangen im Hotel Allegro, welches zum Kursaal gehört, ein.
Mir wurde angeboten, für eine Nacht das Angebot dort kostenlos testen zu dürfen. Vermutlich weil ich über Twitter und Facebook Menschen Bilder davon schicken und diesen Blogbeitrag schreiben könnte. So genau weiss ich das nicht, aber ein solches Angebot liess ich mir für einmal nicht entgehen. Für eine Nacht mal ein wenig Luxus, kann man machen. Ich beschreibe nun kurz wies war, was sich ab den Fotos oben ablesen lässt, lasse ich vermutlich aus.
Zugeteilt wurde mir die Junior Suite «Einstein», zuoberst im vierten Stock mit der besten Hotelaussicht auf Bern. Die Wände schmücken historische Fotos und Informationen zu Albert Einstein, welche ich mir ehrlich gesagt nicht genauer anschaute, sondern dies als zu Bern passende und geschickte Innendekoration notierte (inklusive der berühmtesten Formel der Welt “E = mc²”, zu Einstenis 1905 veröffentlichten Speziellen Relativitätstheorie).
Nebst einem grosszügigen Bad mit Sprudelbadewanne und Dusche, gabs natürlich auch eine Minibar, zwei Fernseher, eine Musikanlage sowie einige Telefone. Weiter beschreibe ich das Zimmer nicht, dafür habe ich eine spontane Videoaufzeichnung gemacht, welche ohne Ton etwa gleichviel Einblicke gibt:




Nach einer kurzen Führung durchs Kursaal Grand Casino, erklärte mir uns eine nette Dame die Regeln zu Roulette und Black Jack. Beim Demo-Spiel verdreifachte ich kurz mal meinen Einsatz, bei Black Jack verlor ich im Nu alles (Spiel)geld. Anschliessend hätte ich mich mit einem geschenkten Grundeinsatz von 10.– mit dem eben Gelernten zu den Spieltischen begeben können, jedoch knurrten die Mägen und man begab sich zum Fondue Chinoise, wo man so lange essen durfte, wie man konnte (gehörte zum Grand Casino Arrangement). Nebst ein paar unsicheren Aushilfskräften (es war irgend ein Grossanlass) eine durchaus angenehme Art, den Abend kulinarisch abzuschliessen (dieses «nebst» wurde aber mit offeriertem Amarone wiedergutgemacht).
Wäre ich Tourist oder hätte ich einen Kongress in Bern, dürfte das Hotel Allegro mit diesem Zimmer eine absolut perfekte Art und Weise sein, sich zu unterhalten, zu essen (es gibt da auch noch ein Sushi- und Italo-Restaurant) und angenehmst zu übernachten. Denn die Lage ist nicht nur von der Aussicht her ziemlich geil, sondern man ist nach ein paar Barbesuchen in der Berner Altstadt in fünf Minuten zu Fuss wieder im Hotelzimmer. Besser wäre nur noch, in der Altstadt zu wohnen. :-)
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Unterwegs als Hoteltester. Es ist Samstag, ein winterschöner Sonnentag im Dezember, eisige Kälte mit Biss. Ich packe ein paar Dinge, die sich für eine Hotelübernachtung eignen. In zwanzig Minuten bin ich in Bern angekommen und checke freundlich empfangen im Hotel Allegro, welches zum Kursaal gehört, ein.
Mir wurde angeboten, für eine Nacht das Angebot dort kostenlos testen zu dürfen. Vermutlich weil ich über Twitter und Facebook Menschen Bilder davon schicken und diesen Blogbeitrag schreiben könnte. So genau weiss ich das nicht, aber ein solches Angebot liess ich mir für einmal nicht entgehen. Für eine Nacht mal ein wenig Luxus, kann man machen. Ich beschreibe nun kurz wies war, was sich ab den Fotos oben ablesen lässt, lasse ich vermutlich aus.
Zugeteilt wurde mir die Junior Suite «Einstein», zuoberst im vierten Stock mit der besten Hotelaussicht auf Bern. Die Wände schmücken historische Fotos und Informationen zu Albert Einstein, welche ich mir ehrlich gesagt nicht genauer anschaute, sondern dies als zu Bern passende und geschickte Innendekoration notierte (inklusive der berühmtesten Formel der Welt “E = mc²”, zu Einstenis 1905 veröffentlichten Speziellen Relativitätstheorie).
Nebst einem grosszügigen Bad mit Sprudelbadewanne und Dusche, gabs natürlich auch eine Minibar, zwei Fernseher, eine Musikanlage sowie einige Telefone. Weiter beschreibe ich das Zimmer nicht, dafür habe ich eine spontane Videoaufzeichnung gemacht, welche ohne Ton etwa gleichviel Einblicke gibt:




Nach einer kurzen Führung durchs Kursaal Grand Casino, erklärte mir uns eine nette Dame die Regeln zu Roulette und Black Jack. Beim Demo-Spiel verdreifachte ich kurz mal meinen Einsatz, bei Black Jack verlor ich im Nu alles (Spiel)geld. Anschliessend hätte ich mich mit einem geschenkten Grundeinsatz von 10.– mit dem eben Gelernten zu den Spieltischen begeben können, jedoch knurrten die Mägen und man begab sich zum Fondue Chinoise, wo man so lange essen durfte, wie man konnte (gehörte zum Grand Casino Arrangement). Nebst ein paar unsicheren Aushilfskräften (es war irgend ein Grossanlass) eine durchaus angenehme Art, den Abend kulinarisch abzuschliessen (dieses «nebst» wurde aber mit offeriertem Amarone wiedergutgemacht).
Wäre ich Tourist oder hätte ich einen Kongress in Bern, dürfte das Hotel Allegro mit diesem Zimmer eine absolut perfekte Art und Weise sein, sich zu unterhalten, zu essen (es gibt da auch noch ein Sushi- und Italo-Restaurant) und angenehmst zu übernachten. Denn die Lage ist nicht nur von der Aussicht her ziemlich geil, sondern man ist nach ein paar Barbesuchen in der Berner Altstadt in fünf Minuten zu Fuss wieder im Hotelzimmer. Besser wäre nur noch, in der Altstadt zu wohnen. :-)
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Unterwegs als Hoteltester. Es ist Samstag, ein winterschöner Sonnentag im Dezember, eisige Kälte mit Biss. Ich packe ein paar Dinge, die sich für eine Hotelübernachtung eignen. In zwanzig Minuten bin ich in Bern angekommen und checke freundlich empfangen im Hotel Allegro, welches zum Kursaal gehört, ein.
Mir wurde angeboten, für eine Nacht das Angebot dort kostenlos testen zu dürfen. Vermutlich weil ich über Twitter und Facebook Menschen Bilder davon schicken und diesen Blogbeitrag schreiben könnte. So genau weiss ich das nicht, aber ein solches Angebot liess ich mir für einmal nicht entgehen. Für eine Nacht mal ein wenig Luxus, kann man machen. Ich beschreibe nun kurz wies war, was sich ab den Fotos oben ablesen lässt, lasse ich vermutlich aus.
Zugeteilt wurde mir die Junior Suite «Einstein», zuoberst im vierten Stock mit der besten Hotelaussicht auf Bern. Die Wände schmücken historische Fotos und Informationen zu Albert Einstein, welche ich mir ehrlich gesagt nicht genauer anschaute, sondern dies als zu Bern passende und geschickte Innendekoration notierte (inklusive der berühmtesten Formel der Welt “E = mc²”, zu Einstenis 1905 veröffentlichten Speziellen Relativitätstheorie).
Nebst einem grosszügigen Bad mit Sprudelbadewanne und Dusche, gabs natürlich auch eine Minibar, zwei Fernseher, eine Musikanlage sowie einige Telefone. Weiter beschreibe ich das Zimmer nicht, dafür habe ich eine spontane Videoaufzeichnung gemacht, welche ohne Ton etwa gleichviel Einblicke gibt:




Nach einer kurzen Führung durchs Kursaal Grand Casino, erklärte mir uns eine nette Dame die Regeln zu Roulette und Black Jack. Beim Demo-Spiel verdreifachte ich kurz mal meinen Einsatz, bei Black Jack verlor ich im Nu alles (Spiel)geld. Anschliessend hätte ich mich mit einem geschenkten Grundeinsatz von 10.– mit dem eben Gelernten zu den Spieltischen begeben können, jedoch knurrten die Mägen und man begab sich zum Fondue Chinoise, wo man so lange essen durfte, wie man konnte (gehörte zum Grand Casino Arrangement). Nebst ein paar unsicheren Aushilfskräften (es war irgend ein Grossanlass) eine durchaus angenehme Art, den Abend kulinarisch abzuschliessen (dieses «nebst» wurde aber mit offeriertem Amarone wiedergutgemacht).
Wäre ich Tourist oder hätte ich einen Kongress in Bern, dürfte das Hotel Allegro mit diesem Zimmer eine absolut perfekte Art und Weise sein, sich zu unterhalten, zu essen (es gibt da auch noch ein Sushi- und Italo-Restaurant) und angenehmst zu übernachten. Denn die Lage ist nicht nur von der Aussicht her ziemlich geil, sondern man ist nach ein paar Barbesuchen in der Berner Altstadt in fünf Minuten zu Fuss wieder im Hotelzimmer. Besser wäre nur noch, in der Altstadt zu wohnen. :-)

Unterwegs als Hoteltester. Es ist Samstag, ein winterschöner Sonnentag im Dezember, eisige Kälte mit Biss. Ich packe ein paar Dinge, die sich für eine Hotelübernachtung eignen. In zwanzig Minuten bin ich in Bern angekommen und checke freundlich empfangen im Hotel Allegro, welches zum Kursaal gehört, ein.

Mir wurde angeboten, für eine Nacht das Angebot dort kostenlos testen zu dürfen. Vermutlich weil ich über Twitter und Facebook Menschen Bilder davon schicken und diesen Blogbeitrag schreiben könnte. So genau weiss ich das nicht, aber ein solches Angebot liess ich mir für einmal nicht entgehen. Für eine Nacht mal ein wenig Luxus, kann man machen. Ich beschreibe nun kurz wies war, was sich ab den Fotos oben ablesen lässt, lasse ich vermutlich aus.

Zugeteilt wurde mir die Junior Suite «Einstein», zuoberst im vierten Stock mit der besten Hotelaussicht auf Bern. Die Wände schmücken historische Fotos und Informationen zu Albert Einstein, welche ich mir ehrlich gesagt nicht genauer anschaute, sondern dies als zu Bern passende und geschickte Innendekoration notierte (inklusive der berühmtesten Formel der Welt “E = mc²”, zu Einstenis 1905 veröffentlichten Speziellen Relativitätstheorie).

Nebst einem grosszügigen Bad mit Sprudelbadewanne und Dusche, gabs natürlich auch eine Minibar, zwei Fernseher, eine Musikanlage sowie einige Telefone. Weiter beschreibe ich das Zimmer nicht, dafür habe ich eine spontane Videoaufzeichnung gemacht, welche ohne Ton etwa gleichviel Einblicke gibt:

Nach einer kurzen Führung durchs Kursaal Grand Casino, erklärte mir uns eine nette Dame die Regeln zu Roulette und Black Jack. Beim Demo-Spiel verdreifachte ich kurz mal meinen Einsatz, bei Black Jack verlor ich im Nu alles (Spiel)geld. Anschliessend hätte ich mich mit einem geschenkten Grundeinsatz von 10.– mit dem eben Gelernten zu den Spieltischen begeben können, jedoch knurrten die Mägen und man begab sich zum Fondue Chinoise, wo man so lange essen durfte, wie man konnte (gehörte zum Grand Casino Arrangement). Nebst ein paar unsicheren Aushilfskräften (es war irgend ein Grossanlass) eine durchaus angenehme Art, den Abend kulinarisch abzuschliessen (dieses «nebst» wurde aber mit offeriertem Amarone wiedergutgemacht).

Wäre ich Tourist oder hätte ich einen Kongress in Bern, dürfte das Hotel Allegro mit diesem Zimmer eine absolut perfekte Art und Weise sein, sich zu unterhalten, zu essen (es gibt da auch noch ein Sushi- und Italo-Restaurant) und angenehmst zu übernachten. Denn die Lage ist nicht nur von der Aussicht her ziemlich geil, sondern man ist nach ein paar Barbesuchen in der Berner Altstadt in fünf Minuten zu Fuss wieder im Hotelzimmer. Besser wäre nur noch, in der Altstadt zu wohnen. :-)

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Ich war in England. Und ich nannte es Harrypotterland. Obwohl ich noch nie diese Geschichten gelesen habe. Einige meinten auch, ich wäre in Atlantis. Keine Ahnung warum. Genau genommen war ich in Chichester, besuchte meine Schwester und ihre vier Mädchen, die supersüss waren. Ich liebe es zu fliegen, leider ist der Flug nach England viel zu kurz. Über den Wolken zu schweben, Musik zu hören, an einem Ort zu sein, wo es nie Bewölkung geben kann, die Welt unter mir sich wegdreht - wunderschön, entfernend, leichtmachend.
Chichester liegt exakt eine Stunde mit dem Zug von London entfernt. In welche Himmelsrichtung weiss ich nicht, aber eher so links von London. Und man ist in etwa 20 Minuten von da am Meer. Wie das heisst das Meer da, weiss ich auch nicht, aber das ist doch auch völlig unwichtig. Ich finde ein Meer nicht schöner oder weniger schön, abhängig davon wie es heisst. Bei den Menschen ist es anders, da heissen viele gleich, man hat Vorurteile. Wäre ein tolles Thema für eine Diplomarbeit.
Doch ich wollte euch kurz von Chichester erzählen. Da gibt es eine riesengrosse Kathedrale, die ist auf jeder Postkarte. Erstaunlicherweise beeindruckte mich die in ein Geländer geschnitzte Maus in der Kathedrale drin mehr, als das Gebäude selbst. Aber ich bin auch kein Statiker, oder wie man die nennt. 
Im Kathedralenpark hat es einen Apfelbaum. Ich kletterte mit zwei der Mädchen da rauf. Also nicht sehr weit rauf für meine Verhältnisse heute. Aber für sie war es, als blickten sie über die ganze Stadt. Es gefiel ihnen so, dass sie gar nicht mehr runter wollten. Kenn ich, war bei mir genau so. Vor 20 Jahren.
Damals hatten wir einen grossen tannenähnlichen Baum im Garten. Der hatte so rote Beeren. Fragt mich nicht wie der heisst, bin ja kein Gärtner. Aber der steht heute noch da. Jurastrasse 32 in Langenthal, links hinter dem Haus. Es war mein Baum. Ich war der einzige Mensch, der jemals zuoberst da raufgeklettert ist. Sah weit in die Ferne, es war ein wenig wie fliegen. Der Wind schaukelte mich hin und her. Scheinbar endlos stand ich da manchmal oben, eingeklemmt zwsichen stacheligen Ästen und giftigen roten Beeren. Bis dann aus weiter Ferne Mutter zum Abendessen rief. Manchmal blieb ich da oben, bis sie zur Haustür rausschaute und leicht genervt zum dritten Mal “Daaaaaavid” rief. Dann kicherte ich und machte komische Geräusche, bis sie mich im Baum oben erblickte. 
Im Kathedralenpark waren wir. Nun, anschliessend gingen wir Fish und Chips essen. In ein Pub. Chips sind da nicht Chips, sondern eben Pommes Frites, also eigentlich nicht Frites, so Dings, also im Mc Donalds nennen die das Country Cuts. So. Und dazu gabs Salat. Sauce in Heinz Fertiportionensäcklein. Ist eher so Creme, “Salad Creme” genannt, furchtbar süss, grässlich.
Bevor ich jeweils am Abend in mein indisch irakisches Hotel reinstolperte, besuchte ich Pubs. Am Freitag halbabends zuerst mit dem Mann meiner Schwester. Wir spielten Billiard. Oder was das war. Die Kugeln sind gelb und rot und sehr klein, der Tisch wunzig klein und die Regeln stupid. Äh doof. Billiard für Besoffene quasi. Ich spielte gut, gewann bis es ihm verleidete. Dann meldete sich ein Australier, der eigentlich Neuseeländer war. Aber ich twitterte was über die Begegnung und “Aussie” ist halt kürzer. Ich gewann wieder. Dank Bombay Gin Tonic. Die Pubs da drüben sterben scheinbar aus. Nicht weil Schweizer zu gut Billiard spielen und es den Mitspielern dann verleidet und man nach Hause geht, sondern wegen dem Rauchverbot und der gesenkten Promilledings beim Autofahren. Fragt mich nicht wieviel genau, bin ja kein Polizist. 
Was ich euch aber sagen kann: wenn man abends im Pub Chips bestellt kriegt man wirklich Chips und keine Country Dings. Und wenn man um elf noch nicht besoffen ist, so am Samstagabend, hat man ein Problem. Denn da schliessen die meisten Pubs in der Innenstadt. So besuchte ich an einem Abend vier Pubs, weil die mich da überall rausschmissen. Im ersten quatschte ich mit dem Barkeeper über Indie-Musik, im zweiten lästerte ich mit einer vollbusigen Dame mit kurzen Haaren über die langsamen Barkeeperinnen (sie hat angefangen), im vierten wollte mich eine dünne abgemagerte Schleiereule zu ihren beiden Brüdern nach Hause einladen. Um weiterzutrinken. Fand ich noch nett, hatte aber dann grad einen Termin im Hotel. Was ihren Bruder #1 nicht davon abhielt, mir zu erzählen, dass er in London arbeite und da ein Marketingfuzzi ist. Twitter kennt er, ja. Er twittere auch. Letzte Woche grad, da habe er wieder einen Tweet geschrieben.
Dann waren da noch diese ehrlichen Kinderfragen, die mich in Verlegenheit brachten. Und diese Harrypotterromantik die mir auf die Dauer wie 3 Tafeln Schokolade aufstiess. Vielleicht weil alles einen konservativen Beigeschmack hat? Vielleicht weil es wirklich eine Landstadt ist, dieses Chichester. 
Und wieder einmal mehr merkte ich, dass es für einen Menschen wie mich nichts Besseres gibt, als ab und zu zu verreisen. Ich glaube nämlich, dass sich Menschen zwischendurch mal drehen müssen. So wie man Zimmerpflanzen drehen muss, damit sie nicht nur in eine Richtung dem vermeintlich einzigen Licht entgegenwachsen.
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Ich war in England. Und ich nannte es Harrypotterland. Obwohl ich noch nie diese Geschichten gelesen habe. Einige meinten auch, ich wäre in Atlantis. Keine Ahnung warum. Genau genommen war ich in Chichester, besuchte meine Schwester und ihre vier Mädchen, die supersüss waren. Ich liebe es zu fliegen, leider ist der Flug nach England viel zu kurz. Über den Wolken zu schweben, Musik zu hören, an einem Ort zu sein, wo es nie Bewölkung geben kann, die Welt unter mir sich wegdreht - wunderschön, entfernend, leichtmachend.
Chichester liegt exakt eine Stunde mit dem Zug von London entfernt. In welche Himmelsrichtung weiss ich nicht, aber eher so links von London. Und man ist in etwa 20 Minuten von da am Meer. Wie das heisst das Meer da, weiss ich auch nicht, aber das ist doch auch völlig unwichtig. Ich finde ein Meer nicht schöner oder weniger schön, abhängig davon wie es heisst. Bei den Menschen ist es anders, da heissen viele gleich, man hat Vorurteile. Wäre ein tolles Thema für eine Diplomarbeit.
Doch ich wollte euch kurz von Chichester erzählen. Da gibt es eine riesengrosse Kathedrale, die ist auf jeder Postkarte. Erstaunlicherweise beeindruckte mich die in ein Geländer geschnitzte Maus in der Kathedrale drin mehr, als das Gebäude selbst. Aber ich bin auch kein Statiker, oder wie man die nennt. 
Im Kathedralenpark hat es einen Apfelbaum. Ich kletterte mit zwei der Mädchen da rauf. Also nicht sehr weit rauf für meine Verhältnisse heute. Aber für sie war es, als blickten sie über die ganze Stadt. Es gefiel ihnen so, dass sie gar nicht mehr runter wollten. Kenn ich, war bei mir genau so. Vor 20 Jahren.
Damals hatten wir einen grossen tannenähnlichen Baum im Garten. Der hatte so rote Beeren. Fragt mich nicht wie der heisst, bin ja kein Gärtner. Aber der steht heute noch da. Jurastrasse 32 in Langenthal, links hinter dem Haus. Es war mein Baum. Ich war der einzige Mensch, der jemals zuoberst da raufgeklettert ist. Sah weit in die Ferne, es war ein wenig wie fliegen. Der Wind schaukelte mich hin und her. Scheinbar endlos stand ich da manchmal oben, eingeklemmt zwsichen stacheligen Ästen und giftigen roten Beeren. Bis dann aus weiter Ferne Mutter zum Abendessen rief. Manchmal blieb ich da oben, bis sie zur Haustür rausschaute und leicht genervt zum dritten Mal “Daaaaaavid” rief. Dann kicherte ich und machte komische Geräusche, bis sie mich im Baum oben erblickte. 
Im Kathedralenpark waren wir. Nun, anschliessend gingen wir Fish und Chips essen. In ein Pub. Chips sind da nicht Chips, sondern eben Pommes Frites, also eigentlich nicht Frites, so Dings, also im Mc Donalds nennen die das Country Cuts. So. Und dazu gabs Salat. Sauce in Heinz Fertiportionensäcklein. Ist eher so Creme, “Salad Creme” genannt, furchtbar süss, grässlich.
Bevor ich jeweils am Abend in mein indisch irakisches Hotel reinstolperte, besuchte ich Pubs. Am Freitag halbabends zuerst mit dem Mann meiner Schwester. Wir spielten Billiard. Oder was das war. Die Kugeln sind gelb und rot und sehr klein, der Tisch wunzig klein und die Regeln stupid. Äh doof. Billiard für Besoffene quasi. Ich spielte gut, gewann bis es ihm verleidete. Dann meldete sich ein Australier, der eigentlich Neuseeländer war. Aber ich twitterte was über die Begegnung und “Aussie” ist halt kürzer. Ich gewann wieder. Dank Bombay Gin Tonic. Die Pubs da drüben sterben scheinbar aus. Nicht weil Schweizer zu gut Billiard spielen und es den Mitspielern dann verleidet und man nach Hause geht, sondern wegen dem Rauchverbot und der gesenkten Promilledings beim Autofahren. Fragt mich nicht wieviel genau, bin ja kein Polizist. 
Was ich euch aber sagen kann: wenn man abends im Pub Chips bestellt kriegt man wirklich Chips und keine Country Dings. Und wenn man um elf noch nicht besoffen ist, so am Samstagabend, hat man ein Problem. Denn da schliessen die meisten Pubs in der Innenstadt. So besuchte ich an einem Abend vier Pubs, weil die mich da überall rausschmissen. Im ersten quatschte ich mit dem Barkeeper über Indie-Musik, im zweiten lästerte ich mit einer vollbusigen Dame mit kurzen Haaren über die langsamen Barkeeperinnen (sie hat angefangen), im vierten wollte mich eine dünne abgemagerte Schleiereule zu ihren beiden Brüdern nach Hause einladen. Um weiterzutrinken. Fand ich noch nett, hatte aber dann grad einen Termin im Hotel. Was ihren Bruder #1 nicht davon abhielt, mir zu erzählen, dass er in London arbeite und da ein Marketingfuzzi ist. Twitter kennt er, ja. Er twittere auch. Letzte Woche grad, da habe er wieder einen Tweet geschrieben.
Dann waren da noch diese ehrlichen Kinderfragen, die mich in Verlegenheit brachten. Und diese Harrypotterromantik die mir auf die Dauer wie 3 Tafeln Schokolade aufstiess. Vielleicht weil alles einen konservativen Beigeschmack hat? Vielleicht weil es wirklich eine Landstadt ist, dieses Chichester. 
Und wieder einmal mehr merkte ich, dass es für einen Menschen wie mich nichts Besseres gibt, als ab und zu zu verreisen. Ich glaube nämlich, dass sich Menschen zwischendurch mal drehen müssen. So wie man Zimmerpflanzen drehen muss, damit sie nicht nur in eine Richtung dem vermeintlich einzigen Licht entgegenwachsen.
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Ich war in England. Und ich nannte es Harrypotterland. Obwohl ich noch nie diese Geschichten gelesen habe. Einige meinten auch, ich wäre in Atlantis. Keine Ahnung warum. Genau genommen war ich in Chichester, besuchte meine Schwester und ihre vier Mädchen, die supersüss waren. Ich liebe es zu fliegen, leider ist der Flug nach England viel zu kurz. Über den Wolken zu schweben, Musik zu hören, an einem Ort zu sein, wo es nie Bewölkung geben kann, die Welt unter mir sich wegdreht - wunderschön, entfernend, leichtmachend.
Chichester liegt exakt eine Stunde mit dem Zug von London entfernt. In welche Himmelsrichtung weiss ich nicht, aber eher so links von London. Und man ist in etwa 20 Minuten von da am Meer. Wie das heisst das Meer da, weiss ich auch nicht, aber das ist doch auch völlig unwichtig. Ich finde ein Meer nicht schöner oder weniger schön, abhängig davon wie es heisst. Bei den Menschen ist es anders, da heissen viele gleich, man hat Vorurteile. Wäre ein tolles Thema für eine Diplomarbeit.
Doch ich wollte euch kurz von Chichester erzählen. Da gibt es eine riesengrosse Kathedrale, die ist auf jeder Postkarte. Erstaunlicherweise beeindruckte mich die in ein Geländer geschnitzte Maus in der Kathedrale drin mehr, als das Gebäude selbst. Aber ich bin auch kein Statiker, oder wie man die nennt. 
Im Kathedralenpark hat es einen Apfelbaum. Ich kletterte mit zwei der Mädchen da rauf. Also nicht sehr weit rauf für meine Verhältnisse heute. Aber für sie war es, als blickten sie über die ganze Stadt. Es gefiel ihnen so, dass sie gar nicht mehr runter wollten. Kenn ich, war bei mir genau so. Vor 20 Jahren.
Damals hatten wir einen grossen tannenähnlichen Baum im Garten. Der hatte so rote Beeren. Fragt mich nicht wie der heisst, bin ja kein Gärtner. Aber der steht heute noch da. Jurastrasse 32 in Langenthal, links hinter dem Haus. Es war mein Baum. Ich war der einzige Mensch, der jemals zuoberst da raufgeklettert ist. Sah weit in die Ferne, es war ein wenig wie fliegen. Der Wind schaukelte mich hin und her. Scheinbar endlos stand ich da manchmal oben, eingeklemmt zwsichen stacheligen Ästen und giftigen roten Beeren. Bis dann aus weiter Ferne Mutter zum Abendessen rief. Manchmal blieb ich da oben, bis sie zur Haustür rausschaute und leicht genervt zum dritten Mal “Daaaaaavid” rief. Dann kicherte ich und machte komische Geräusche, bis sie mich im Baum oben erblickte. 
Im Kathedralenpark waren wir. Nun, anschliessend gingen wir Fish und Chips essen. In ein Pub. Chips sind da nicht Chips, sondern eben Pommes Frites, also eigentlich nicht Frites, so Dings, also im Mc Donalds nennen die das Country Cuts. So. Und dazu gabs Salat. Sauce in Heinz Fertiportionensäcklein. Ist eher so Creme, “Salad Creme” genannt, furchtbar süss, grässlich.
Bevor ich jeweils am Abend in mein indisch irakisches Hotel reinstolperte, besuchte ich Pubs. Am Freitag halbabends zuerst mit dem Mann meiner Schwester. Wir spielten Billiard. Oder was das war. Die Kugeln sind gelb und rot und sehr klein, der Tisch wunzig klein und die Regeln stupid. Äh doof. Billiard für Besoffene quasi. Ich spielte gut, gewann bis es ihm verleidete. Dann meldete sich ein Australier, der eigentlich Neuseeländer war. Aber ich twitterte was über die Begegnung und “Aussie” ist halt kürzer. Ich gewann wieder. Dank Bombay Gin Tonic. Die Pubs da drüben sterben scheinbar aus. Nicht weil Schweizer zu gut Billiard spielen und es den Mitspielern dann verleidet und man nach Hause geht, sondern wegen dem Rauchverbot und der gesenkten Promilledings beim Autofahren. Fragt mich nicht wieviel genau, bin ja kein Polizist. 
Was ich euch aber sagen kann: wenn man abends im Pub Chips bestellt kriegt man wirklich Chips und keine Country Dings. Und wenn man um elf noch nicht besoffen ist, so am Samstagabend, hat man ein Problem. Denn da schliessen die meisten Pubs in der Innenstadt. So besuchte ich an einem Abend vier Pubs, weil die mich da überall rausschmissen. Im ersten quatschte ich mit dem Barkeeper über Indie-Musik, im zweiten lästerte ich mit einer vollbusigen Dame mit kurzen Haaren über die langsamen Barkeeperinnen (sie hat angefangen), im vierten wollte mich eine dünne abgemagerte Schleiereule zu ihren beiden Brüdern nach Hause einladen. Um weiterzutrinken. Fand ich noch nett, hatte aber dann grad einen Termin im Hotel. Was ihren Bruder #1 nicht davon abhielt, mir zu erzählen, dass er in London arbeite und da ein Marketingfuzzi ist. Twitter kennt er, ja. Er twittere auch. Letzte Woche grad, da habe er wieder einen Tweet geschrieben.
Dann waren da noch diese ehrlichen Kinderfragen, die mich in Verlegenheit brachten. Und diese Harrypotterromantik die mir auf die Dauer wie 3 Tafeln Schokolade aufstiess. Vielleicht weil alles einen konservativen Beigeschmack hat? Vielleicht weil es wirklich eine Landstadt ist, dieses Chichester. 
Und wieder einmal mehr merkte ich, dass es für einen Menschen wie mich nichts Besseres gibt, als ab und zu zu verreisen. Ich glaube nämlich, dass sich Menschen zwischendurch mal drehen müssen. So wie man Zimmerpflanzen drehen muss, damit sie nicht nur in eine Richtung dem vermeintlich einzigen Licht entgegenwachsen.
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Ich war in England. Und ich nannte es Harrypotterland. Obwohl ich noch nie diese Geschichten gelesen habe. Einige meinten auch, ich wäre in Atlantis. Keine Ahnung warum. Genau genommen war ich in Chichester, besuchte meine Schwester und ihre vier Mädchen, die supersüss waren. Ich liebe es zu fliegen, leider ist der Flug nach England viel zu kurz. Über den Wolken zu schweben, Musik zu hören, an einem Ort zu sein, wo es nie Bewölkung geben kann, die Welt unter mir sich wegdreht - wunderschön, entfernend, leichtmachend.
Chichester liegt exakt eine Stunde mit dem Zug von London entfernt. In welche Himmelsrichtung weiss ich nicht, aber eher so links von London. Und man ist in etwa 20 Minuten von da am Meer. Wie das heisst das Meer da, weiss ich auch nicht, aber das ist doch auch völlig unwichtig. Ich finde ein Meer nicht schöner oder weniger schön, abhängig davon wie es heisst. Bei den Menschen ist es anders, da heissen viele gleich, man hat Vorurteile. Wäre ein tolles Thema für eine Diplomarbeit.
Doch ich wollte euch kurz von Chichester erzählen. Da gibt es eine riesengrosse Kathedrale, die ist auf jeder Postkarte. Erstaunlicherweise beeindruckte mich die in ein Geländer geschnitzte Maus in der Kathedrale drin mehr, als das Gebäude selbst. Aber ich bin auch kein Statiker, oder wie man die nennt. 
Im Kathedralenpark hat es einen Apfelbaum. Ich kletterte mit zwei der Mädchen da rauf. Also nicht sehr weit rauf für meine Verhältnisse heute. Aber für sie war es, als blickten sie über die ganze Stadt. Es gefiel ihnen so, dass sie gar nicht mehr runter wollten. Kenn ich, war bei mir genau so. Vor 20 Jahren.
Damals hatten wir einen grossen tannenähnlichen Baum im Garten. Der hatte so rote Beeren. Fragt mich nicht wie der heisst, bin ja kein Gärtner. Aber der steht heute noch da. Jurastrasse 32 in Langenthal, links hinter dem Haus. Es war mein Baum. Ich war der einzige Mensch, der jemals zuoberst da raufgeklettert ist. Sah weit in die Ferne, es war ein wenig wie fliegen. Der Wind schaukelte mich hin und her. Scheinbar endlos stand ich da manchmal oben, eingeklemmt zwsichen stacheligen Ästen und giftigen roten Beeren. Bis dann aus weiter Ferne Mutter zum Abendessen rief. Manchmal blieb ich da oben, bis sie zur Haustür rausschaute und leicht genervt zum dritten Mal “Daaaaaavid” rief. Dann kicherte ich und machte komische Geräusche, bis sie mich im Baum oben erblickte. 
Im Kathedralenpark waren wir. Nun, anschliessend gingen wir Fish und Chips essen. In ein Pub. Chips sind da nicht Chips, sondern eben Pommes Frites, also eigentlich nicht Frites, so Dings, also im Mc Donalds nennen die das Country Cuts. So. Und dazu gabs Salat. Sauce in Heinz Fertiportionensäcklein. Ist eher so Creme, “Salad Creme” genannt, furchtbar süss, grässlich.
Bevor ich jeweils am Abend in mein indisch irakisches Hotel reinstolperte, besuchte ich Pubs. Am Freitag halbabends zuerst mit dem Mann meiner Schwester. Wir spielten Billiard. Oder was das war. Die Kugeln sind gelb und rot und sehr klein, der Tisch wunzig klein und die Regeln stupid. Äh doof. Billiard für Besoffene quasi. Ich spielte gut, gewann bis es ihm verleidete. Dann meldete sich ein Australier, der eigentlich Neuseeländer war. Aber ich twitterte was über die Begegnung und “Aussie” ist halt kürzer. Ich gewann wieder. Dank Bombay Gin Tonic. Die Pubs da drüben sterben scheinbar aus. Nicht weil Schweizer zu gut Billiard spielen und es den Mitspielern dann verleidet und man nach Hause geht, sondern wegen dem Rauchverbot und der gesenkten Promilledings beim Autofahren. Fragt mich nicht wieviel genau, bin ja kein Polizist. 
Was ich euch aber sagen kann: wenn man abends im Pub Chips bestellt kriegt man wirklich Chips und keine Country Dings. Und wenn man um elf noch nicht besoffen ist, so am Samstagabend, hat man ein Problem. Denn da schliessen die meisten Pubs in der Innenstadt. So besuchte ich an einem Abend vier Pubs, weil die mich da überall rausschmissen. Im ersten quatschte ich mit dem Barkeeper über Indie-Musik, im zweiten lästerte ich mit einer vollbusigen Dame mit kurzen Haaren über die langsamen Barkeeperinnen (sie hat angefangen), im vierten wollte mich eine dünne abgemagerte Schleiereule zu ihren beiden Brüdern nach Hause einladen. Um weiterzutrinken. Fand ich noch nett, hatte aber dann grad einen Termin im Hotel. Was ihren Bruder #1 nicht davon abhielt, mir zu erzählen, dass er in London arbeite und da ein Marketingfuzzi ist. Twitter kennt er, ja. Er twittere auch. Letzte Woche grad, da habe er wieder einen Tweet geschrieben.
Dann waren da noch diese ehrlichen Kinderfragen, die mich in Verlegenheit brachten. Und diese Harrypotterromantik die mir auf die Dauer wie 3 Tafeln Schokolade aufstiess. Vielleicht weil alles einen konservativen Beigeschmack hat? Vielleicht weil es wirklich eine Landstadt ist, dieses Chichester. 
Und wieder einmal mehr merkte ich, dass es für einen Menschen wie mich nichts Besseres gibt, als ab und zu zu verreisen. Ich glaube nämlich, dass sich Menschen zwischendurch mal drehen müssen. So wie man Zimmerpflanzen drehen muss, damit sie nicht nur in eine Richtung dem vermeintlich einzigen Licht entgegenwachsen.
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Ich war in England. Und ich nannte es Harrypotterland. Obwohl ich noch nie diese Geschichten gelesen habe. Einige meinten auch, ich wäre in Atlantis. Keine Ahnung warum. Genau genommen war ich in Chichester, besuchte meine Schwester und ihre vier Mädchen, die supersüss waren. Ich liebe es zu fliegen, leider ist der Flug nach England viel zu kurz. Über den Wolken zu schweben, Musik zu hören, an einem Ort zu sein, wo es nie Bewölkung geben kann, die Welt unter mir sich wegdreht - wunderschön, entfernend, leichtmachend.
Chichester liegt exakt eine Stunde mit dem Zug von London entfernt. In welche Himmelsrichtung weiss ich nicht, aber eher so links von London. Und man ist in etwa 20 Minuten von da am Meer. Wie das heisst das Meer da, weiss ich auch nicht, aber das ist doch auch völlig unwichtig. Ich finde ein Meer nicht schöner oder weniger schön, abhängig davon wie es heisst. Bei den Menschen ist es anders, da heissen viele gleich, man hat Vorurteile. Wäre ein tolles Thema für eine Diplomarbeit.
Doch ich wollte euch kurz von Chichester erzählen. Da gibt es eine riesengrosse Kathedrale, die ist auf jeder Postkarte. Erstaunlicherweise beeindruckte mich die in ein Geländer geschnitzte Maus in der Kathedrale drin mehr, als das Gebäude selbst. Aber ich bin auch kein Statiker, oder wie man die nennt. 
Im Kathedralenpark hat es einen Apfelbaum. Ich kletterte mit zwei der Mädchen da rauf. Also nicht sehr weit rauf für meine Verhältnisse heute. Aber für sie war es, als blickten sie über die ganze Stadt. Es gefiel ihnen so, dass sie gar nicht mehr runter wollten. Kenn ich, war bei mir genau so. Vor 20 Jahren.
Damals hatten wir einen grossen tannenähnlichen Baum im Garten. Der hatte so rote Beeren. Fragt mich nicht wie der heisst, bin ja kein Gärtner. Aber der steht heute noch da. Jurastrasse 32 in Langenthal, links hinter dem Haus. Es war mein Baum. Ich war der einzige Mensch, der jemals zuoberst da raufgeklettert ist. Sah weit in die Ferne, es war ein wenig wie fliegen. Der Wind schaukelte mich hin und her. Scheinbar endlos stand ich da manchmal oben, eingeklemmt zwsichen stacheligen Ästen und giftigen roten Beeren. Bis dann aus weiter Ferne Mutter zum Abendessen rief. Manchmal blieb ich da oben, bis sie zur Haustür rausschaute und leicht genervt zum dritten Mal “Daaaaaavid” rief. Dann kicherte ich und machte komische Geräusche, bis sie mich im Baum oben erblickte. 
Im Kathedralenpark waren wir. Nun, anschliessend gingen wir Fish und Chips essen. In ein Pub. Chips sind da nicht Chips, sondern eben Pommes Frites, also eigentlich nicht Frites, so Dings, also im Mc Donalds nennen die das Country Cuts. So. Und dazu gabs Salat. Sauce in Heinz Fertiportionensäcklein. Ist eher so Creme, “Salad Creme” genannt, furchtbar süss, grässlich.
Bevor ich jeweils am Abend in mein indisch irakisches Hotel reinstolperte, besuchte ich Pubs. Am Freitag halbabends zuerst mit dem Mann meiner Schwester. Wir spielten Billiard. Oder was das war. Die Kugeln sind gelb und rot und sehr klein, der Tisch wunzig klein und die Regeln stupid. Äh doof. Billiard für Besoffene quasi. Ich spielte gut, gewann bis es ihm verleidete. Dann meldete sich ein Australier, der eigentlich Neuseeländer war. Aber ich twitterte was über die Begegnung und “Aussie” ist halt kürzer. Ich gewann wieder. Dank Bombay Gin Tonic. Die Pubs da drüben sterben scheinbar aus. Nicht weil Schweizer zu gut Billiard spielen und es den Mitspielern dann verleidet und man nach Hause geht, sondern wegen dem Rauchverbot und der gesenkten Promilledings beim Autofahren. Fragt mich nicht wieviel genau, bin ja kein Polizist. 
Was ich euch aber sagen kann: wenn man abends im Pub Chips bestellt kriegt man wirklich Chips und keine Country Dings. Und wenn man um elf noch nicht besoffen ist, so am Samstagabend, hat man ein Problem. Denn da schliessen die meisten Pubs in der Innenstadt. So besuchte ich an einem Abend vier Pubs, weil die mich da überall rausschmissen. Im ersten quatschte ich mit dem Barkeeper über Indie-Musik, im zweiten lästerte ich mit einer vollbusigen Dame mit kurzen Haaren über die langsamen Barkeeperinnen (sie hat angefangen), im vierten wollte mich eine dünne abgemagerte Schleiereule zu ihren beiden Brüdern nach Hause einladen. Um weiterzutrinken. Fand ich noch nett, hatte aber dann grad einen Termin im Hotel. Was ihren Bruder #1 nicht davon abhielt, mir zu erzählen, dass er in London arbeite und da ein Marketingfuzzi ist. Twitter kennt er, ja. Er twittere auch. Letzte Woche grad, da habe er wieder einen Tweet geschrieben.
Dann waren da noch diese ehrlichen Kinderfragen, die mich in Verlegenheit brachten. Und diese Harrypotterromantik die mir auf die Dauer wie 3 Tafeln Schokolade aufstiess. Vielleicht weil alles einen konservativen Beigeschmack hat? Vielleicht weil es wirklich eine Landstadt ist, dieses Chichester. 
Und wieder einmal mehr merkte ich, dass es für einen Menschen wie mich nichts Besseres gibt, als ab und zu zu verreisen. Ich glaube nämlich, dass sich Menschen zwischendurch mal drehen müssen. So wie man Zimmerpflanzen drehen muss, damit sie nicht nur in eine Richtung dem vermeintlich einzigen Licht entgegenwachsen.
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Ich war in England. Und ich nannte es Harrypotterland. Obwohl ich noch nie diese Geschichten gelesen habe. Einige meinten auch, ich wäre in Atlantis. Keine Ahnung warum. Genau genommen war ich in Chichester, besuchte meine Schwester und ihre vier Mädchen, die supersüss waren. Ich liebe es zu fliegen, leider ist der Flug nach England viel zu kurz. Über den Wolken zu schweben, Musik zu hören, an einem Ort zu sein, wo es nie Bewölkung geben kann, die Welt unter mir sich wegdreht - wunderschön, entfernend, leichtmachend.
Chichester liegt exakt eine Stunde mit dem Zug von London entfernt. In welche Himmelsrichtung weiss ich nicht, aber eher so links von London. Und man ist in etwa 20 Minuten von da am Meer. Wie das heisst das Meer da, weiss ich auch nicht, aber das ist doch auch völlig unwichtig. Ich finde ein Meer nicht schöner oder weniger schön, abhängig davon wie es heisst. Bei den Menschen ist es anders, da heissen viele gleich, man hat Vorurteile. Wäre ein tolles Thema für eine Diplomarbeit.
Doch ich wollte euch kurz von Chichester erzählen. Da gibt es eine riesengrosse Kathedrale, die ist auf jeder Postkarte. Erstaunlicherweise beeindruckte mich die in ein Geländer geschnitzte Maus in der Kathedrale drin mehr, als das Gebäude selbst. Aber ich bin auch kein Statiker, oder wie man die nennt. 
Im Kathedralenpark hat es einen Apfelbaum. Ich kletterte mit zwei der Mädchen da rauf. Also nicht sehr weit rauf für meine Verhältnisse heute. Aber für sie war es, als blickten sie über die ganze Stadt. Es gefiel ihnen so, dass sie gar nicht mehr runter wollten. Kenn ich, war bei mir genau so. Vor 20 Jahren.
Damals hatten wir einen grossen tannenähnlichen Baum im Garten. Der hatte so rote Beeren. Fragt mich nicht wie der heisst, bin ja kein Gärtner. Aber der steht heute noch da. Jurastrasse 32 in Langenthal, links hinter dem Haus. Es war mein Baum. Ich war der einzige Mensch, der jemals zuoberst da raufgeklettert ist. Sah weit in die Ferne, es war ein wenig wie fliegen. Der Wind schaukelte mich hin und her. Scheinbar endlos stand ich da manchmal oben, eingeklemmt zwsichen stacheligen Ästen und giftigen roten Beeren. Bis dann aus weiter Ferne Mutter zum Abendessen rief. Manchmal blieb ich da oben, bis sie zur Haustür rausschaute und leicht genervt zum dritten Mal “Daaaaaavid” rief. Dann kicherte ich und machte komische Geräusche, bis sie mich im Baum oben erblickte. 
Im Kathedralenpark waren wir. Nun, anschliessend gingen wir Fish und Chips essen. In ein Pub. Chips sind da nicht Chips, sondern eben Pommes Frites, also eigentlich nicht Frites, so Dings, also im Mc Donalds nennen die das Country Cuts. So. Und dazu gabs Salat. Sauce in Heinz Fertiportionensäcklein. Ist eher so Creme, “Salad Creme” genannt, furchtbar süss, grässlich.
Bevor ich jeweils am Abend in mein indisch irakisches Hotel reinstolperte, besuchte ich Pubs. Am Freitag halbabends zuerst mit dem Mann meiner Schwester. Wir spielten Billiard. Oder was das war. Die Kugeln sind gelb und rot und sehr klein, der Tisch wunzig klein und die Regeln stupid. Äh doof. Billiard für Besoffene quasi. Ich spielte gut, gewann bis es ihm verleidete. Dann meldete sich ein Australier, der eigentlich Neuseeländer war. Aber ich twitterte was über die Begegnung und “Aussie” ist halt kürzer. Ich gewann wieder. Dank Bombay Gin Tonic. Die Pubs da drüben sterben scheinbar aus. Nicht weil Schweizer zu gut Billiard spielen und es den Mitspielern dann verleidet und man nach Hause geht, sondern wegen dem Rauchverbot und der gesenkten Promilledings beim Autofahren. Fragt mich nicht wieviel genau, bin ja kein Polizist. 
Was ich euch aber sagen kann: wenn man abends im Pub Chips bestellt kriegt man wirklich Chips und keine Country Dings. Und wenn man um elf noch nicht besoffen ist, so am Samstagabend, hat man ein Problem. Denn da schliessen die meisten Pubs in der Innenstadt. So besuchte ich an einem Abend vier Pubs, weil die mich da überall rausschmissen. Im ersten quatschte ich mit dem Barkeeper über Indie-Musik, im zweiten lästerte ich mit einer vollbusigen Dame mit kurzen Haaren über die langsamen Barkeeperinnen (sie hat angefangen), im vierten wollte mich eine dünne abgemagerte Schleiereule zu ihren beiden Brüdern nach Hause einladen. Um weiterzutrinken. Fand ich noch nett, hatte aber dann grad einen Termin im Hotel. Was ihren Bruder #1 nicht davon abhielt, mir zu erzählen, dass er in London arbeite und da ein Marketingfuzzi ist. Twitter kennt er, ja. Er twittere auch. Letzte Woche grad, da habe er wieder einen Tweet geschrieben.
Dann waren da noch diese ehrlichen Kinderfragen, die mich in Verlegenheit brachten. Und diese Harrypotterromantik die mir auf die Dauer wie 3 Tafeln Schokolade aufstiess. Vielleicht weil alles einen konservativen Beigeschmack hat? Vielleicht weil es wirklich eine Landstadt ist, dieses Chichester. 
Und wieder einmal mehr merkte ich, dass es für einen Menschen wie mich nichts Besseres gibt, als ab und zu zu verreisen. Ich glaube nämlich, dass sich Menschen zwischendurch mal drehen müssen. So wie man Zimmerpflanzen drehen muss, damit sie nicht nur in eine Richtung dem vermeintlich einzigen Licht entgegenwachsen.
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Ich war in England. Und ich nannte es Harrypotterland. Obwohl ich noch nie diese Geschichten gelesen habe. Einige meinten auch, ich wäre in Atlantis. Keine Ahnung warum. Genau genommen war ich in Chichester, besuchte meine Schwester und ihre vier Mädchen, die supersüss waren. Ich liebe es zu fliegen, leider ist der Flug nach England viel zu kurz. Über den Wolken zu schweben, Musik zu hören, an einem Ort zu sein, wo es nie Bewölkung geben kann, die Welt unter mir sich wegdreht - wunderschön, entfernend, leichtmachend.
Chichester liegt exakt eine Stunde mit dem Zug von London entfernt. In welche Himmelsrichtung weiss ich nicht, aber eher so links von London. Und man ist in etwa 20 Minuten von da am Meer. Wie das heisst das Meer da, weiss ich auch nicht, aber das ist doch auch völlig unwichtig. Ich finde ein Meer nicht schöner oder weniger schön, abhängig davon wie es heisst. Bei den Menschen ist es anders, da heissen viele gleich, man hat Vorurteile. Wäre ein tolles Thema für eine Diplomarbeit.
Doch ich wollte euch kurz von Chichester erzählen. Da gibt es eine riesengrosse Kathedrale, die ist auf jeder Postkarte. Erstaunlicherweise beeindruckte mich die in ein Geländer geschnitzte Maus in der Kathedrale drin mehr, als das Gebäude selbst. Aber ich bin auch kein Statiker, oder wie man die nennt. 
Im Kathedralenpark hat es einen Apfelbaum. Ich kletterte mit zwei der Mädchen da rauf. Also nicht sehr weit rauf für meine Verhältnisse heute. Aber für sie war es, als blickten sie über die ganze Stadt. Es gefiel ihnen so, dass sie gar nicht mehr runter wollten. Kenn ich, war bei mir genau so. Vor 20 Jahren.
Damals hatten wir einen grossen tannenähnlichen Baum im Garten. Der hatte so rote Beeren. Fragt mich nicht wie der heisst, bin ja kein Gärtner. Aber der steht heute noch da. Jurastrasse 32 in Langenthal, links hinter dem Haus. Es war mein Baum. Ich war der einzige Mensch, der jemals zuoberst da raufgeklettert ist. Sah weit in die Ferne, es war ein wenig wie fliegen. Der Wind schaukelte mich hin und her. Scheinbar endlos stand ich da manchmal oben, eingeklemmt zwsichen stacheligen Ästen und giftigen roten Beeren. Bis dann aus weiter Ferne Mutter zum Abendessen rief. Manchmal blieb ich da oben, bis sie zur Haustür rausschaute und leicht genervt zum dritten Mal “Daaaaaavid” rief. Dann kicherte ich und machte komische Geräusche, bis sie mich im Baum oben erblickte. 
Im Kathedralenpark waren wir. Nun, anschliessend gingen wir Fish und Chips essen. In ein Pub. Chips sind da nicht Chips, sondern eben Pommes Frites, also eigentlich nicht Frites, so Dings, also im Mc Donalds nennen die das Country Cuts. So. Und dazu gabs Salat. Sauce in Heinz Fertiportionensäcklein. Ist eher so Creme, “Salad Creme” genannt, furchtbar süss, grässlich.
Bevor ich jeweils am Abend in mein indisch irakisches Hotel reinstolperte, besuchte ich Pubs. Am Freitag halbabends zuerst mit dem Mann meiner Schwester. Wir spielten Billiard. Oder was das war. Die Kugeln sind gelb und rot und sehr klein, der Tisch wunzig klein und die Regeln stupid. Äh doof. Billiard für Besoffene quasi. Ich spielte gut, gewann bis es ihm verleidete. Dann meldete sich ein Australier, der eigentlich Neuseeländer war. Aber ich twitterte was über die Begegnung und “Aussie” ist halt kürzer. Ich gewann wieder. Dank Bombay Gin Tonic. Die Pubs da drüben sterben scheinbar aus. Nicht weil Schweizer zu gut Billiard spielen und es den Mitspielern dann verleidet und man nach Hause geht, sondern wegen dem Rauchverbot und der gesenkten Promilledings beim Autofahren. Fragt mich nicht wieviel genau, bin ja kein Polizist. 
Was ich euch aber sagen kann: wenn man abends im Pub Chips bestellt kriegt man wirklich Chips und keine Country Dings. Und wenn man um elf noch nicht besoffen ist, so am Samstagabend, hat man ein Problem. Denn da schliessen die meisten Pubs in der Innenstadt. So besuchte ich an einem Abend vier Pubs, weil die mich da überall rausschmissen. Im ersten quatschte ich mit dem Barkeeper über Indie-Musik, im zweiten lästerte ich mit einer vollbusigen Dame mit kurzen Haaren über die langsamen Barkeeperinnen (sie hat angefangen), im vierten wollte mich eine dünne abgemagerte Schleiereule zu ihren beiden Brüdern nach Hause einladen. Um weiterzutrinken. Fand ich noch nett, hatte aber dann grad einen Termin im Hotel. Was ihren Bruder #1 nicht davon abhielt, mir zu erzählen, dass er in London arbeite und da ein Marketingfuzzi ist. Twitter kennt er, ja. Er twittere auch. Letzte Woche grad, da habe er wieder einen Tweet geschrieben.
Dann waren da noch diese ehrlichen Kinderfragen, die mich in Verlegenheit brachten. Und diese Harrypotterromantik die mir auf die Dauer wie 3 Tafeln Schokolade aufstiess. Vielleicht weil alles einen konservativen Beigeschmack hat? Vielleicht weil es wirklich eine Landstadt ist, dieses Chichester. 
Und wieder einmal mehr merkte ich, dass es für einen Menschen wie mich nichts Besseres gibt, als ab und zu zu verreisen. Ich glaube nämlich, dass sich Menschen zwischendurch mal drehen müssen. So wie man Zimmerpflanzen drehen muss, damit sie nicht nur in eine Richtung dem vermeintlich einzigen Licht entgegenwachsen.
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Ich war in England. Und ich nannte es Harrypotterland. Obwohl ich noch nie diese Geschichten gelesen habe. Einige meinten auch, ich wäre in Atlantis. Keine Ahnung warum. Genau genommen war ich in Chichester, besuchte meine Schwester und ihre vier Mädchen, die supersüss waren. Ich liebe es zu fliegen, leider ist der Flug nach England viel zu kurz. Über den Wolken zu schweben, Musik zu hören, an einem Ort zu sein, wo es nie Bewölkung geben kann, die Welt unter mir sich wegdreht - wunderschön, entfernend, leichtmachend.
Chichester liegt exakt eine Stunde mit dem Zug von London entfernt. In welche Himmelsrichtung weiss ich nicht, aber eher so links von London. Und man ist in etwa 20 Minuten von da am Meer. Wie das heisst das Meer da, weiss ich auch nicht, aber das ist doch auch völlig unwichtig. Ich finde ein Meer nicht schöner oder weniger schön, abhängig davon wie es heisst. Bei den Menschen ist es anders, da heissen viele gleich, man hat Vorurteile. Wäre ein tolles Thema für eine Diplomarbeit.
Doch ich wollte euch kurz von Chichester erzählen. Da gibt es eine riesengrosse Kathedrale, die ist auf jeder Postkarte. Erstaunlicherweise beeindruckte mich die in ein Geländer geschnitzte Maus in der Kathedrale drin mehr, als das Gebäude selbst. Aber ich bin auch kein Statiker, oder wie man die nennt. 
Im Kathedralenpark hat es einen Apfelbaum. Ich kletterte mit zwei der Mädchen da rauf. Also nicht sehr weit rauf für meine Verhältnisse heute. Aber für sie war es, als blickten sie über die ganze Stadt. Es gefiel ihnen so, dass sie gar nicht mehr runter wollten. Kenn ich, war bei mir genau so. Vor 20 Jahren.
Damals hatten wir einen grossen tannenähnlichen Baum im Garten. Der hatte so rote Beeren. Fragt mich nicht wie der heisst, bin ja kein Gärtner. Aber der steht heute noch da. Jurastrasse 32 in Langenthal, links hinter dem Haus. Es war mein Baum. Ich war der einzige Mensch, der jemals zuoberst da raufgeklettert ist. Sah weit in die Ferne, es war ein wenig wie fliegen. Der Wind schaukelte mich hin und her. Scheinbar endlos stand ich da manchmal oben, eingeklemmt zwsichen stacheligen Ästen und giftigen roten Beeren. Bis dann aus weiter Ferne Mutter zum Abendessen rief. Manchmal blieb ich da oben, bis sie zur Haustür rausschaute und leicht genervt zum dritten Mal “Daaaaaavid” rief. Dann kicherte ich und machte komische Geräusche, bis sie mich im Baum oben erblickte. 
Im Kathedralenpark waren wir. Nun, anschliessend gingen wir Fish und Chips essen. In ein Pub. Chips sind da nicht Chips, sondern eben Pommes Frites, also eigentlich nicht Frites, so Dings, also im Mc Donalds nennen die das Country Cuts. So. Und dazu gabs Salat. Sauce in Heinz Fertiportionensäcklein. Ist eher so Creme, “Salad Creme” genannt, furchtbar süss, grässlich.
Bevor ich jeweils am Abend in mein indisch irakisches Hotel reinstolperte, besuchte ich Pubs. Am Freitag halbabends zuerst mit dem Mann meiner Schwester. Wir spielten Billiard. Oder was das war. Die Kugeln sind gelb und rot und sehr klein, der Tisch wunzig klein und die Regeln stupid. Äh doof. Billiard für Besoffene quasi. Ich spielte gut, gewann bis es ihm verleidete. Dann meldete sich ein Australier, der eigentlich Neuseeländer war. Aber ich twitterte was über die Begegnung und “Aussie” ist halt kürzer. Ich gewann wieder. Dank Bombay Gin Tonic. Die Pubs da drüben sterben scheinbar aus. Nicht weil Schweizer zu gut Billiard spielen und es den Mitspielern dann verleidet und man nach Hause geht, sondern wegen dem Rauchverbot und der gesenkten Promilledings beim Autofahren. Fragt mich nicht wieviel genau, bin ja kein Polizist. 
Was ich euch aber sagen kann: wenn man abends im Pub Chips bestellt kriegt man wirklich Chips und keine Country Dings. Und wenn man um elf noch nicht besoffen ist, so am Samstagabend, hat man ein Problem. Denn da schliessen die meisten Pubs in der Innenstadt. So besuchte ich an einem Abend vier Pubs, weil die mich da überall rausschmissen. Im ersten quatschte ich mit dem Barkeeper über Indie-Musik, im zweiten lästerte ich mit einer vollbusigen Dame mit kurzen Haaren über die langsamen Barkeeperinnen (sie hat angefangen), im vierten wollte mich eine dünne abgemagerte Schleiereule zu ihren beiden Brüdern nach Hause einladen. Um weiterzutrinken. Fand ich noch nett, hatte aber dann grad einen Termin im Hotel. Was ihren Bruder #1 nicht davon abhielt, mir zu erzählen, dass er in London arbeite und da ein Marketingfuzzi ist. Twitter kennt er, ja. Er twittere auch. Letzte Woche grad, da habe er wieder einen Tweet geschrieben.
Dann waren da noch diese ehrlichen Kinderfragen, die mich in Verlegenheit brachten. Und diese Harrypotterromantik die mir auf die Dauer wie 3 Tafeln Schokolade aufstiess. Vielleicht weil alles einen konservativen Beigeschmack hat? Vielleicht weil es wirklich eine Landstadt ist, dieses Chichester. 
Und wieder einmal mehr merkte ich, dass es für einen Menschen wie mich nichts Besseres gibt, als ab und zu zu verreisen. Ich glaube nämlich, dass sich Menschen zwischendurch mal drehen müssen. So wie man Zimmerpflanzen drehen muss, damit sie nicht nur in eine Richtung dem vermeintlich einzigen Licht entgegenwachsen.

Ich war in England. Und ich nannte es Harrypotterland. Obwohl ich noch nie diese Geschichten gelesen habe. Einige meinten auch, ich wäre in Atlantis. Keine Ahnung warum. Genau genommen war ich in Chichester, besuchte meine Schwester und ihre vier Mädchen, die supersüss waren. Ich liebe es zu fliegen, leider ist der Flug nach England viel zu kurz. Über den Wolken zu schweben, Musik zu hören, an einem Ort zu sein, wo es nie Bewölkung geben kann, die Welt unter mir sich wegdreht - wunderschön, entfernend, leichtmachend.

Chichester liegt exakt eine Stunde mit dem Zug von London entfernt. In welche Himmelsrichtung weiss ich nicht, aber eher so links von London. Und man ist in etwa 20 Minuten von da am Meer. Wie das heisst das Meer da, weiss ich auch nicht, aber das ist doch auch völlig unwichtig. Ich finde ein Meer nicht schöner oder weniger schön, abhängig davon wie es heisst. Bei den Menschen ist es anders, da heissen viele gleich, man hat Vorurteile. Wäre ein tolles Thema für eine Diplomarbeit.

Doch ich wollte euch kurz von Chichester erzählen. Da gibt es eine riesengrosse Kathedrale, die ist auf jeder Postkarte. Erstaunlicherweise beeindruckte mich die in ein Geländer geschnitzte Maus in der Kathedrale drin mehr, als das Gebäude selbst. Aber ich bin auch kein Statiker, oder wie man die nennt. 

Im Kathedralenpark hat es einen Apfelbaum. Ich kletterte mit zwei der Mädchen da rauf. Also nicht sehr weit rauf für meine Verhältnisse heute. Aber für sie war es, als blickten sie über die ganze Stadt. Es gefiel ihnen so, dass sie gar nicht mehr runter wollten. Kenn ich, war bei mir genau so. Vor 20 Jahren.

Damals hatten wir einen grossen tannenähnlichen Baum im Garten. Der hatte so rote Beeren. Fragt mich nicht wie der heisst, bin ja kein Gärtner. Aber der steht heute noch da. Jurastrasse 32 in Langenthal, links hinter dem Haus. Es war mein Baum. Ich war der einzige Mensch, der jemals zuoberst da raufgeklettert ist. Sah weit in die Ferne, es war ein wenig wie fliegen. Der Wind schaukelte mich hin und her. Scheinbar endlos stand ich da manchmal oben, eingeklemmt zwsichen stacheligen Ästen und giftigen roten Beeren. Bis dann aus weiter Ferne Mutter zum Abendessen rief. Manchmal blieb ich da oben, bis sie zur Haustür rausschaute und leicht genervt zum dritten Mal “Daaaaaavid” rief. Dann kicherte ich und machte komische Geräusche, bis sie mich im Baum oben erblickte. 

Im Kathedralenpark waren wir. Nun, anschliessend gingen wir Fish und Chips essen. In ein Pub. Chips sind da nicht Chips, sondern eben Pommes Frites, also eigentlich nicht Frites, so Dings, also im Mc Donalds nennen die das Country Cuts. So. Und dazu gabs Salat. Sauce in Heinz Fertiportionensäcklein. Ist eher so Creme, “Salad Creme” genannt, furchtbar süss, grässlich.

Bevor ich jeweils am Abend in mein indisch irakisches Hotel reinstolperte, besuchte ich Pubs. Am Freitag halbabends zuerst mit dem Mann meiner Schwester. Wir spielten Billiard. Oder was das war. Die Kugeln sind gelb und rot und sehr klein, der Tisch wunzig klein und die Regeln stupid. Äh doof. Billiard für Besoffene quasi. Ich spielte gut, gewann bis es ihm verleidete. Dann meldete sich ein Australier, der eigentlich Neuseeländer war. Aber ich twitterte was über die Begegnung und “Aussie” ist halt kürzer. Ich gewann wieder. Dank Bombay Gin Tonic. Die Pubs da drüben sterben scheinbar aus. Nicht weil Schweizer zu gut Billiard spielen und es den Mitspielern dann verleidet und man nach Hause geht, sondern wegen dem Rauchverbot und der gesenkten Promilledings beim Autofahren. Fragt mich nicht wieviel genau, bin ja kein Polizist. 

Was ich euch aber sagen kann: wenn man abends im Pub Chips bestellt kriegt man wirklich Chips und keine Country Dings. Und wenn man um elf noch nicht besoffen ist, so am Samstagabend, hat man ein Problem. Denn da schliessen die meisten Pubs in der Innenstadt. So besuchte ich an einem Abend vier Pubs, weil die mich da überall rausschmissen. Im ersten quatschte ich mit dem Barkeeper über Indie-Musik, im zweiten lästerte ich mit einer vollbusigen Dame mit kurzen Haaren über die langsamen Barkeeperinnen (sie hat angefangen), im vierten wollte mich eine dünne abgemagerte Schleiereule zu ihren beiden Brüdern nach Hause einladen. Um weiterzutrinken. Fand ich noch nett, hatte aber dann grad einen Termin im Hotel. Was ihren Bruder #1 nicht davon abhielt, mir zu erzählen, dass er in London arbeite und da ein Marketingfuzzi ist. Twitter kennt er, ja. Er twittere auch. Letzte Woche grad, da habe er wieder einen Tweet geschrieben.

Dann waren da noch diese ehrlichen Kinderfragen, die mich in Verlegenheit brachten. Und diese Harrypotterromantik die mir auf die Dauer wie 3 Tafeln Schokolade aufstiess. Vielleicht weil alles einen konservativen Beigeschmack hat? Vielleicht weil es wirklich eine Landstadt ist, dieses Chichester. 

Und wieder einmal mehr merkte ich, dass es für einen Menschen wie mich nichts Besseres gibt, als ab und zu zu verreisen. Ich glaube nämlich, dass sich Menschen zwischendurch mal drehen müssen. So wie man Zimmerpflanzen drehen muss, damit sie nicht nur in eine Richtung dem vermeintlich einzigen Licht entgegenwachsen.

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Noch 10 Tage. Und ich sitze fischgrillierend in der Abendsonne und trinke ein Nastro Azzurro Bier. Es riecht nach Rosmarin und herrlich angekohltem Holz. Neben mir mein Vater, über neuste Mineralfunde gebeugt und über Jahrhundertfunde am spekulieren. 8 Meter weiter unten rauscht das das Meer im ruhigen Rhytmus über die Felsen in der Ferne zaubert die Sonne wieder ein tiefrotes Kunstwerk an den Himmel. Bis bald, Elba.

Noch 10 Tage. Und ich sitze fischgrillierend in der Abendsonne und trinke ein Nastro Azzurro Bier. Es riecht nach Rosmarin und herrlich angekohltem Holz. Neben mir mein Vater, über neuste Mineralfunde gebeugt und über Jahrhundertfunde am spekulieren. 8 Meter weiter unten rauscht das das Meer im ruhigen Rhytmus über die Felsen in der Ferne zaubert die Sonne wieder ein tiefrotes Kunstwerk an den Himmel. Bis bald, Elba.