Zurück von der Insel. Nach zwei Wochen ohne Internet, viel gutem Essen und Trinken, dutzende Pyrit-Funde, einem neuen Song (folgt morgen) und herrlichem Frühlingswetter bin ich wieder zurück in der Schweiz - und online.
Vermisst habe ich weder Twitter, Facebook, Blogs noch digitale News. Denn es tat gut, für eine Weile mal komplett offline zu sein und das Hirn neu zu kalibrieren. Doch jetzt freue ich mich wieder auf alle meine Leser, Twitterfreunde, Brot mit Salz und schlaglöcherfreie Strassen. Und natürlich auf eure Kommentare. :-)
PS: der Bart ist bereits wieder weg, das mit den Zusatzkilos dauert wohl noch ne Weile…
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Liebe Leser,
ihr werdet ab morgen für die nächsten zwei Wochen Ruhe vor mir haben. Und ich von euch. Denn ich werde in meinen Ferien weder bloggen, noch zwitschen, weder adden noch feeden. Warum? Ganz einfach: ich nutze das Internet in meinem Beruf und privat ja häufig und gerne, doch es erscheint mir logisch, dass ich mich in meinen Ferien auf Elba besser erholen kann, ohne jegliche digitale Anbindung an die Webwolke.
So werde ich Meeresluft einatmen, mich erholen, geniessen, träumen, nachdenken, mit meinem Vater in der Erde grübeln, kochen, essen, wandern, mit den Meereswellen Spielchen spielen, die Sandstrände nach Fundstücken die Geschichten erzählen absuchen, in der Bäckerei zumindest mit einer gespielten mürrischen Art versuchen wie ein Einheimischer zu wirken, den im Regen schaukelnden Fischerbooten zu schauen und besten Espresso trinken, in der frühen Sonne auf meinem Felsen am Meer die donnernen Wellen unter meinen Füssen spühren und eine Cigarillos rauchen, Bilder der Fremde in mich aufsaugen, meinen Horizont öffnen und dem frühen Frühling entgegenlächeln.
Bis bald wieder auf eurem Bildschirm,
euer David @dworni
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Noch 10 Tage. Und ich sitze fischgrillierend in der Abendsonne und trinke ein Nastro Azzurro Bier. Es riecht nach Rosmarin und herrlich angekohltem Holz. Neben mir mein Vater, über neuste Mineralfunde gebeugt und über Jahrhundertfunde am spekulieren. 8 Meter weiter unten rauscht das das Meer im ruhigen Rhytmus über die Felsen in der Ferne zaubert die Sonne wieder ein tiefrotes Kunstwerk an den Himmel. Bis bald, Elba.