-
Viewing All "apple" Posts
-
Macs und Star Trek. (Gastbeitrag von Raphi Brügger).
Nun, warum «Macs und Star Trek»? Du, ich und viele weitere unter uns waren sicher begeistert, als Geordi La Forge und Data sich über die Computer der Enterprise D her machten um der Maschine noch ein Quantum Warp Energie mehr abverlangen zu können. Diese Computerdesks sind stark, schnell und haben ein unvergleichliches GUI… Ein sogenanntes Okudagramm. Die Optik und die Technik dahinter haben mich bereits zu Beginn der 90er Jahre fasziniert. Eine Zeit, als der Mac noch lange nicht Bestandteil meines Alltags gewesen ist. Jedoch hat mich die Idee stets begleitet. Ein Computer-System. Dezentral. Eine integrierte Lösung. Unabhängig. Schnell.
1994 begann dann meine Mac-Laufbahn… Ein gepimpter Quadra 650, Photoshop 3.0, Illustrator 5.5 und QuarkXpress 3.1.1 und los ist’s gegangen. Tüfteln mit System 7.5.1 und ResEdit… Mehr oder minder das ganze System in Berndeutsch umgeschrieben; aus Spass :)
1999 die Ausbildung zum Graphiker begonnen und 2004 abgeschlossen… Stets auf der Suche nach dem schnellsten Mac. Tausende von Franken liegen gelassen, doch… Wie so in manchem Fall… Weniger ist mehr.
Auf zu neuen Abenteuern
Wir befinden uns in einer fernen Zukunft. Dies sind die Abenteuer des neuen Raumschiffs Enterprise… oder unseren Macs. Liebe Freunde, die Nachricht auf die ihr alle gewartet habt; ich kann sie euch mit Freuden verkünden. In jedem Mac schlummert die Enterprise D. Keinem Mac sind Grenzen gesetzt und selbst mit der kleinsten Mac Konfiguration lassen sich Full HD Videos editieren… Und das zum Frühstück!Klar, viele von Euch denken jetzt, ach der Raphi… Jetzt ist wohl Feierabend… Weit gefehlt! Doch wie immer im Leben sind auch bei dieser Optimierung ein paar Kompromisse nötig, doch first thing’s first.
Teilnahmebedingungen
Macs ab Baujahr 2003 sind herzlich willkommen. Was wir benötigen um Warp 9 und mehr zu erreichen ist im absoluten Minimum ein:- PowerPC Mac G4 / G5 mit 867 MHz und 2 GB RAM, System: 10.5.8 Leopard / oder…
- Intel Core Duo Mac mit 2 GB RAM oder mehr, System: 10.6.8 Snow Leopard / oder…
- Intel Core 2 Duo Mac (oder neuer) mit 2 GB RAM oder mehr, System: 10.7.3 Lion
Ich berücksichtige hier keine Clones und / oder Hackintosh Rechner, das führt nur ins Uferlose.
Dass wir selbst einen G4 oder einen G5 noch zu Rechen-Bestien umbauen können, verdanken wir modernster Technologie… SSD Technologie. Eine SSD ist die «Festplatte der Zukunft». 100% Chip-basierend, keine mechanischen Teile… Und genau da liegt des Warp-Antriebs’ Kern.
Arbeitspeicher bis zum Maximum
Die Grundregel beim Aufrüsten von älteren Macs, wie G4 und G5 und die ersten Intel Core Duo Systeme (32 Bit basierend) ist einfach; als erstes verpassen wir dem Motherboard mehr Saft mit dem möglichen Maximum an RAM. Das wären dann 2 oder 4 oder unter Umständen (G5) mehr Gigabyte an RAM. Was in den absolut meisten Fällen mehr als nur genug ist!Bei der Wahl der SSD würde ich aus heutiger Sicht auf Produkte von OWC zurückgreifen. Die Jungs und Mädels von OWC haben echt tolle SSD Lösungen auf Lager und sind im super im Preis…
Welche Grösse?
Die Kapazität einer SSD ist mitunter ausschlaggebend für den Erfolg des Vorhabens. Hier kann man etwa so rechnen. Generell gilt es, die SSD nicht über 2/3 zu füllen. Ideal ist 1/3 gefüllt, der Rest frei… Bei Office, bis und mit Graphik-Anwendungen reicht eine 128 GB Lösung. 256 GB bei anspruchsvollen Graphik- und Agentur-Lösungen sowie auch der Audio-Bereich und die Trans-Warp Variante; die 512 GB SSD für Film- und 3D-Anwendungen und Speed-Freaks :)Bei den älteren Macs gilt es zusätzlich, die Schnittstelle zu beachten. Eine SSD kann über diverse Schnittstellen an einem Mac angeschlossen werden; bitte hierbei immer dieselbe Schnittstelle wählen wie diejenige der ursprünglichen HDD, ergo IDE oder S-ATA (Ausnahmen bilden die MacBook Air Modelle; OWC erklärt aber auf der Webseite, welche wo passen…)
Nun haben wir also die interne HDD des jeweiligen Macs durch eine SSD ersetzt; nun folgt der Feinschliff…
Durchdachte Datenhierarchie für Speed
Der effektive Geschwindigkeitsgewinn lässt sich nur durch eine durchdachte und konsequente Datenhierarchie / Datenstruktur erarbeiten. Was darf sich also noch auf dem eigentlichen Mac befinden und was muss ausgelagert werden? Ganz einfach… Auf der SSD muss das System laufen, immer in der aktuellstmöglichen Variante. Mit dem Festplatten-Dienstprogramm gehören die Volume-Zugriffsrechte wöchentlich minimum einmal repariert. Der Pro-User löscht wöchentlich noch den Inhalt der drei vorhandenen «Cache» Ordner in den jeweiligen Libraries und weitergeht’s… Nebst dem kompletten System müssen alle notwendigen Programme und Programm-Zusätze sowie Plug-Ins installiert sein. Auch hier gilt, weniger ist mehr!Extern ist das neue Intern
Alle Datenbanken von Programmen… iTunes, iPhoto, Aperture, usw… gehören auf eine grosse, schnelle externe Festplatte (1 TB und mehr…) welche über den schnellstmöglichen Bus am Mac angeschlossen ist. Diese nennt man vorzugsweise «Daten HD». Damit diese wertvollen Daten nicht durch einen Crash verloren gehen können, gehört immer eine gleichwertige HD über denselben Bus geschlauft (Daisy-Chaining). Diesen nennen wir im Idealfall «Daten Backup HD». Hierbei ist folgendes Tool zum backupen am besten geeignet. Super Duper. Einfach, günstig und via Web-Download erreichbar, kostet ca 30$. Da wir wissen, dass aller guten Dinge deren drei sind, muss nun noch eine dritte Festplatte angeschlossen werden. Diese darf etwas langsamer sein. Sie darf auch über den Steinzeit-Port namens USB angeschlossen werden :) Diese Festplatte nennen wir «Time Machine HD». Diese macht das Backup des eigentlichen Macs. So haben wir zwei getrennte Backup-Kreisläufe und das optimale Setup für mehrjährigen Spass mit unseren Macs.Mein Raumschiff-Setup
Ich arbeite auf einem 11” MacBook Air der aktuellen Generation und habe den von Haus aus verbauten 3 GB/s Chip durch einen 6 GB/s Chip ersetzt. Ich wählte die 120 GB Variante, da diese mir mehr als nur reicht. Extern, an meinem Thunderbolt Display sind zwei LaCie Rugged 1 TB Platten geschlauft, die Daten und Daten Backup HD. über USB ist die dritte LaCie Rugged angeschlossen und bewerkstelligt das Time Machine Backup. In nicht all zu ferner Zukunft werde ich alle pendenten Jobs auf einer LaCie Little Big Disk SSD auslagern, um dem Speed-Freak in mir den ultimativen Gong zu geben. Derzeit arbeite ich mit FinalCut X und einer GoPro, der CS 5.0 Palette und FontExplorer und ich muss sagen, ich möchte an diesem Setup echt nichts ändern :)In diesem Sinne wünsche ich Euch allen viel Spass beim basteln… Besucht mich auf meiner Webseite raphiniert.es… Cheers, Euer @raphiniert :)
Raphael Brügger aka @raphiniert … Auf diese Namen hört ein 29 jähriger «bärner Giu». Mit den Hobbies zum Beruf und unzähligen Luxuskarossen (wenn auch nur im Massstab 1:10) in der Garage fröhnt er dem Leben in vollen Zügen. Graphik, Kunst, Kultur, Apple und Autos; die grossen Leidenschaften. Feines Essen, leckeren Wein und Lucky Strike; die Leiden schaffenden.
-
Digital Hub 2012. So, ich brauche eure Hilfe. Grundsätzlich bin ich wunschlos glücklich, ich wohne in der Schweiz, kann mir Gipfeli kaufen wann ich gerade Lust habe und sowieso - ich bin privilegiert bis a Bach abe.
Trotzdem wurmt mich etwas: ich besitze einige digitale Geräte, doch die reden noch nicht so richtig miteinander. Oben auf dem Bild habe ich euch mal eine Zusammenstellung gemacht, über welche Geräte ich so in etwa verfüge (es fehlen noch etwa 100, doch hatte kein Platz mehr).
Nun, ich bin ja wohl nicht der Erste, der zig Gigabites Fotos, Musik und Videos zuhause gut gespeichert und überall griffbereit haben möchte. Darum dachte ich, ey, frag mal deine Leser, die sind total viel jünger als du und haben auch schon viel mehr Geld für Gadgets ausgegeben. Keine Ahnung ob meine innere Stimme recht hat, auf jeden Fall schildere ich euch jetzt mal, wie ich mir ein cleveres privates HUB-Dings so vorstelle:
- Lokal gespeichert: Cloud ist ja gut und recht, doch wenn ich mal nach einer kleinen Reise mit 2-3 GB Fotos daherkomme, möchte ich nicht mein WiFi damit zupappen bei rumspeichern. Meine Meinung, vielleicht ist die auch Quatsch.
- Musik-Qualität: Streaming ist ja lustig, ich höre aber gerne Musik in bester Qualität und ohne Unterbrüche.
- MacBook Air: Auf meine MacBook Air möchte ich kaum Daten haben. Im Moment habe ich Fotos und Musik auf zig Geräten und HDs verstreut. Super.
- iPhone: Auf dem iPhone möchte ich Musik, eine Auswahl halt die ich ab und zu ändere. Fotos schaue ich da drauf nicht an, aber ich knipse viel mit dem Ding und möchte die Fotos natürlich danach irgendwo gespeichert haben.
- iPad: benutze ich gerne um Fotos anzuschauen, Musik eher kein Thema
- TV/Apple TV: Filme mieten ist cool, gerne auch via Apple TV aufs Musik-Archiv zugreifen. Wichtig bei mir: beim TV ist auch die Soundanlage (Denon), über welche ich Musik / TV höre.
- Internet: habe eine Airport Extreme, mehr Kabelsalat möchte ich nicht fürs Internet.
Ehm, ja. Keine Ahnung was ihr noch wissen möchtet. Ja, ich hab ne Cube Station von Synology. Die macht einen Saulärm und ist nicht wirklich schnell. Halt auch schon ein paar Jährchen alt.
Ich startete mal einen Versuch, alle Librarys von iPhoto, Aperture und Co auf der CubeStation abzulegen und auf dem MacBook Air darauf zu referenzieren. Via WiFi. Ich schlief bei der Bedienung jeweils ein. Fazit: unbrauchbar. Aber vielleicht habe ich das auch alles komplett nicht im Griff.
Wie sehen eure Setups so aus? Wie kann ich meine Geräte clever verbinden? Fuuuck!
-
Nasenklemmer fürs iPad. Also wenn das Ding ne Nase hat. Mit Hilfe dieses Ständers kann man sich das iPad im Quer- oder Hochformat vor das Gesicht klemmen. Für den kuscheligen Podcast-Abend zu Zweit. Kostet $40, heisst «Bookarc» und ist von Twelvesouth.
via geekandhype
-
Magic Piano. Bessere Webespots (ob echt oder gestellt) gibts nicht für solche Gadgets: der chinesische Wunder-Klavier-Spieler Lang Lang, scheinbar mit dem App Magic Piano.
via pokipsie