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Eine Tour namens RoadJack. Nun, eigentlich ja auch wurscht wie ich die Tour nannte, ich war diese Woche an der Cote d’Azur entlang in Frankreich alleine unterwegs. Die 1800 km überlebte ich mit Auto, Zelt, Geld und iPhone4 sehr gut, dank dem TomTom-App gelang mir auch so ziemlich jedes Manöver.
Der Komplettheit halber: ich war in Menton, Monaco, Nizza, Cannes, Grasse und Giens. Ich sah viele Yachten, teure Autos, schöne Strände, hässliche Campingplätze, tolle Campingplätze, verbrachte zwei Tage mit tschechischen Campern (Petra & Robin), fuhr dahin wo ich gerade Lust hatte, war überrascht wieviel Fett die Franzosen auch an noch so teuren Fleischstücken liessen, trank herrlichen Rotwein, stand auf dem roten Teppich in Cannes, liess mir die Welt des Parfums in Grasse erklären (ich verstand ziemlich nichts, da mein Französisch eher scheisse ist) und… - moment, ich hab da ja einige Videos gemacht. Die bette ich euch einfach noch unten ein. Und Fotos gibts drüben im Album bei flickr.
Kurz noch als Hinweis für die stirnrunzelnden Mitleser: ich habe dieses Bild/Filmreportieren aus den Ferien nicht gemacht, weil ich euch unbedingt mit Meerfotos unterhalten wollte, sondern um Erfahrungen mit dem Berichterstatten selbst zu sammeln (ich habe da was vor, nächsten Sommer). Also Videos zu machen, Bilder mit Geolocation zu twittern, facebooklen und so. Da habe ich ja auch die Seite dworni.ch/roadjack eingerichtet, wo man sich die Fotos gleich mit der Karte der aktuellen Position anschauen konnte. Zusätzlich wurde oben der Name der aktuellen Ortschaft eingeblendet. So, und eben all dieser Livereporting-Kram habe ich eben gemacht um zu schauen, wie der Aufwand so ist und was es dabei zu beachten gilt. Das Übelste ist ja die ganze Roaming-Geschichte. Ich musste also für jedes Update mal kurz wieder das Daten-Roaming einschalten, Videos lud ich an WiFi-Spots hoch. Ich hoffe die Rechnung wird sich in Grenzen halten (ja, die World Option Flex-Dingsbums von Swisscom hatte ich aktiviert, also 1 MB 2.– statt 10.– (was immer noch scheissteuer ist)).
iPhone 4
Am Samstag vor meiner Abreise kaufte ich mir (mit einer Stunde anstehen) noch das iPhone 4. Auf der ganzen Reise liess es mich nie im Stich, die 1,5 Tage Akkulaufzeit war eine Erleichterung gegenüber dem 3G, ich fotografierte fast ausschliesslich damit, die Filme habe ich auch (bis auf einen) auf dem iPhone geschnitten und vertont. Die Qualität der Fotos und Filme ist schon sehr gut, nur im Dunkeln rauscht es halt schnell mal. Doch für Ferienfotos und -filme sowieso ausreichend und ich kann somit gleich zwei Geräte weniger rumschleppen. Einzig das Selbstportrait-Objektiv ist ein wenig mieser als das Frontobjektiv. Und die Videos werden damit auch kleiner.
Vom Multitasking habe ich nicht viel erwartet, doch unterdessen möchte ich es nicht mehr missen. Schnell mal auf das Kameraapp switchen, zurück ins Navigatonsgerät, dann einen Song mit Shazam taggen, währen das Navi weiterläuft. Sehr komfortabel und schnell. Cool wäre noch, wenn sich offene Apps nach einstellbarer Zeit selbst beenden würden um Speicher freizugeben und den Akku zu schonen. Fazit: absolute Kaufempfehlung für 3G-User, 3Gs können ja aufs iPhone 4S warten.
Also, hier noch die Filmli, made on iPhone (nur #2 ist in HD raufgeladen):
Hit in GarageBand, leichtgemacht. Da ich ja ab und zu Songs in Garageband bastle, wurde ich via Twitter schon tausendmal x-mal angefragt, ob ich da ein wenig verraten könne, wie das funktioniert. Kann ich, logisch. Grundsätzlich ist es natürlich von Vorteil, wenn man ein wenig von Musiktheorie ne Ahnung hat, doch Notenlesen kann ich auch nicht (mehr).
Ich habe versucht, in einen kurzen Podcast zu zeigen, wie in etwa ich meinen letzten Song «If you say YAY» im GarageBand gebastelt habe. Falls Ihr Fragen dazu habt, einfach als Kommentar reinhauen.
Zurück von der Insel. Nach zwei Wochen ohne Internet, viel gutem Essen und Trinken, dutzende Pyrit-Funde, einem neuen Song (folgt morgen) und herrlichem Frühlingswetter bin ich wieder zurück in der Schweiz - und online.
Vermisst habe ich weder Twitter, Facebook, Blogs noch digitale News. Denn es tat gut, für eine Weile mal komplett offline zu sein und das Hirn neu zu kalibrieren. Doch jetzt freue ich mich wieder auf alle meine Leser, Twitterfreunde, Brot mit Salz und schlaglöcherfreie Strassen. Und natürlich auf eure Kommentare. :-)
PS: der Bart ist bereits wieder weg, das mit den Zusatzkilos dauert wohl noch ne Weile…